Wiener Rettung - SP-Klicka: "WienerInnnen können sich auf hohe Qualität in der Notfallversorgung verlassen!"

Wien (SPW-K) - "Selbstverständlich gibt es für alle Wiener Bezirke eine optimale Notfallversorgung - der Versuch der FPÖ, Menschen zu verunsichern, ist mehr als fahrlässig", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianna Klicka, auf Aussagen von FP-Lasar. "Auch die FP-Idee, Sanitäter des Bundesheer für Rettungseinsätze zu verwenden, zeigt, dass FP-Lasar wenig Ahnung von der Materie hat: Denn die Notfallsanitäter der Wiener Berufsrettung sind umfassend ausgebildet und nicht mit Grundwehrdienern zu vergleichen, die ihren Präsenzdienst als Sanitäter ableisten."

"Die WienerInnnen können sich jedenfalls auf eine hohe Qualität in der Notfallversorgung verlassen!" betonte Klicka. Um diese hohe Qualität vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Einsätze auch in Zukunft abzusichern, starte die Stadt mit einem umfangreichen Reformpaket. "Das Budget wurde und wird aufgestockt und das Personal verstärkt." Im Jahr 2005 bekam die Wiener Rettung 17 zusätzliche Dienstposten. Heuer wird die Rettung 24 zusätzliche Dienstposten bekommen. Das Budget der Berufsrettung wurde seit 2005 um rund 14 Mio. Euro angehoben - von 41 Mio. im Jahr 2005 auf 55 Mio. für heuer.

Die Stadt Wien investiere auch laufend in die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener und in ein modernes Arbeitsumfeld für die MitarbeiterInnen: So habe man 2006 die neue Rettungsstation Hernals eröffnet, die Rettungsstation Mariahilf werde völlig neu gebaut. "Und auch der stark wachsende Stadtteil Kaiserebersdorf in Simmering wird ein eigenes Rettungsteam bekommen. Zur effizienteren Ressourcennutzung wird im Frühjahr 2008 die neue hochmoderne Leitstelle der Wiener Berufsrettung in Betrieb gehen."

Weiters werde auch die Kooperation mit den "4 für Wien" (ASBÖ, Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter) weiter verstärkt. "Diese Einsatzorganisationen sollen noch stärker als bisher leichte, d.h. nicht lebensbedrohliche Einsätze übernehmen - denn die Wiener Berufsrettung ist für lebensbedrohliche Situationen und Notfälle da und nicht für Krankentransporte."

Zum Thema Besatzung der Einsatzwägen sagte Klicka: "Im Frühjahr startet auch für drei Monate eine virtuelle Erprobung einer 2 bzw. 3 Personen-Besatzung unter Bedachtnahme der Unterscheidung zwischen leichten und schweren Fällen. Nach der Erprobungszeit wird sorgfältig evaluiert, ob die 2-Personen-Besatzung ausreichend gewesen wäre. Erst nach der Evaluierung wird eine Entscheidung fallen, ob parallel zur selbstverständlich weiterhin bestehenden 3-Personen-Besatzung eine 2-Personen-Besatzung tatsächlich zum Einsatz kommt." Darüber hinaus werde ein neuer international anerkannter medizinischer Abfragekatalog eingeführt, der eine bessere Differenzierung zwischen schweren und leichten Einsätzen ermöglicht. (Schluss)

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