IKG verlangt Abberufung von Chefredakteur Unterberger der "Wiener Zeitung"

Artikelschreiber RA Dr. Schaller nahm an "Holocaust-Leugnerkonferenz" in Teheran teil

Wien (OTS) - Die Israelitische Kultusgemeinde ersucht die zuständigen Stellen der Eigentümervertreter, nämlich der Republik Österreich, Sanktionen gegen die Verantwortlichen der "Wiener Zeitung" zu ergreifen.

Der bekannte Wiener Neonazi-Anwalt Dr. Schaller hatte am 18. Jänner in der Wiener Zeitung Gelegenheit bekommen, seine einschlägige Sicht, wonach die "Leugnung des Holocaust" lediglich eine "Meinung" sei und das NS-Verbotsgesetz zu verurteilen sei, darzulegen.
Abgeordnete wie der Justizsprecher Jarolim, die die Haftentlassung des von Schaller vertretenen David Irving kritisiert hätten, seien "faschistoide Machtmenschen".

Wenig später hatte Dr. Schaller an der Holocaustleugnerkonferenz in Teheran teilgenommen. Sein langjähriger Mandant, der Neonazi Dr. Honsik, war verhindert.

Die IKG sieht in einer Blattlinie, die derartiges ermöglicht, gleich dem Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der Aktion gegen Antisemitismus, einen Skandal ersten Ranges.

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