FP-Lasar: Renate Brauner schafft in letzter Sekunde doch noch einen 180Grad Schwenk bei der Wiener Rettung!

Wiener FPÖ als Oppositionspartei hat sich schlußendlich doch noch durchgesetzt!

Wien, 19.01.2007 (fpd) - In den vergangenen Jahren sind die Einsätze der Wiener Berufsrettung stark gestiegen. Täglich werden ca. 700 bis 850 Einsätze registriert. Trotzdem gibt es derzeit noch zu wenig Personal und Einsatzfahrzeuge, kritisierte heute der Wiener Gesundheitssprecher, LAbg. David Lasar, im Zuge einer Pressekonferenz zum Thema "Wiener Rettung in Not".

Für 23 Wiener Bezirke sind derzeit nur 24 Einsatzwägen mit jeweils 3 Sanitätern - einer davon als Lenker - verfügbar. Des weiteren gibt es eine massive Unterversorgung in den Bezirken 11 und 22. Durch den hohen Bevölkerungsanteil in diesen Bezirken wäre mindestens ein weiterer Rettungswagen pro Bezirk notwendig um im Ernstfall für schnelle und lückenlose Hilfe sorgen zu können, so Lasar.

Allein die Ankündigung einer freiheitlichen Initiative im Bereich der Wiener Rettung habe offenbar genügt, um SP-Stadträtin Renate Brauner jetzt zu einem 180Grad Schwenk zu veranlassen. Brauner selbst habe im Jahr 2006 noch in einem Konzept postuliert, wonach die Wiener Rettung künftig nur noch mit zwei Personen zum Einsatz geschickt werden solle. Nach einer Erprobungsphase sollte dann eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Dieses Vorgehen habe nicht nur Entsetzen bei den Bediensteten der Wiener Rettung ausgelöst, sondern wäre geradezu gemeingefährlich und ein Anschlag auf die medizinische Notversorgung der Wienerinnen und Wiener, so Lasar.

Die gestern bekannt gewordene Finanzspritze für die Wiener Rettung sei prinzipiell zu begrüßen und zeige, daß die FPÖ als Oppositionspartei in dieser Frage einen großartigen Erfolg verbuchen konnte. Auch die Ankündigung der Schaffung von 24 Dienstposten sei ein Schritt in die richtige Richtung und zeige, daß man - spät aber doch - im Stadträtebüro den Ernst der Lage erkannt habe.

Jetzt Verhandlungen mit dem Bundesheer aufnehmen!

Als nutzbringenden Vorschlag stellte Lasar heute auch die Möglichkeit in den Raum, die Ressourcen des österreichischen Bundesheeres zu nutzen und das Heeresspital mitsamt seiner hervorragenden Logistik und Ausstattung mit zu nutzen. Die Sanitäter der Bundesheeres, die allesamt gut ausgebildet sind, könnten in diesem Bereich ebenfalls dazu beitragen, die angespannte Situation im Bereich der Rettungseinsätze entscheidend zu mildern. Hier wären sowohl Bürgermeister Dr. Michael Häupl als auch der neue Verteidigungsminister Darabos gefordert, entsprechende Gespräche über Finanzierung bzw. Ablauf zu führen. Mit der Einbindung des Heeresspitals - es gab diesbezüglich im Jahr 2005 schon Gespräche, die aber seitens der Stadt Wien scheiterten - wäre mit einem Schlag das Problem der Engpässe in Floridsdorf gelöst, so Lasar.

Die Wiener Rettung ist für die Wienerinnen und Wiener ein wesentlicher und wichtiger Faktor bei der medizinischen Notversorgung. Experimente, die schlußendlich zu einer Verschlechterung der Situation beitragen könnten, sind nicht nur abzulehnen, die würden auch das Vertrauen in die soziale Sicherheit dieser Stadt zutiefst erschüttern. Daher ist der nunmehr eingeschlagene Weg ein richtiger und guter und die Wiener Freiheitlichen stehen auch nicht an, Stadträtin Brauner zu gratulieren, daß sie schlußendlich doch noch über ihren Schatten gesprungen ist. (Schluß) paw

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