Der KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds informiert: Technologiestandort Kärnten - Impulse durch Forschung & Entwicklung

Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist es gelungen, im Verlauf der vergangenen Jahre den Einsatz der F&E-Mittel stetig zu erhöhen und so Kärntens Innovationssystem aufzubauen. Es wurde damit ein Aufholprozess eingeleitet, der konsequent fortgesetzt wird. Das belegen die aktuellen Daten: Mit einer F&E-Quote von 2,11% nimmt Kärnten 2004 Platz 3 innerhalb Österreichs ein. Die Zuwachsrate gegenüber 2002 beträgt 0,32 Prozentpunkte und ist die höchste im Bundesländervergleich (Quelle: Statistik Austria, F&E-Standort-Konzept).

Die Internationalisierung und Globalisierung der Märkte führen zu steigendem Wettbewerbsdruck und in der Folge zu einem hohen Anpassungs- und Innovationsdruck, dem sich Regionen nicht entziehen können. Geeignete Strategien müssen gefunden und umgesetzt werden. Die EU gibt mit den Lissabon-Zielen die Richtung vor, nämlich mit der Erhöhung der F&E-Quote auf 3% bis 2010 die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen und zu sichern.

Förderrekord: 58,5 Millionen Euro F&E-Mittel für Kärnten

2006 förderte der KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds im Rahmen des Technologiefonds Kärnten rund 130 Projekte mit einem Barwert in Höhe von rund 25 Millionen Euro (+60% gegenüber 2005). Hinzu kamen rund 33,5 Millionen Euro Fördermittel des Bundes. Diese Fördermittel teilen sich hauptsächlich auf einzelbetriebliche F&E-Förderung (Basisprogramme inklusive Headquarter-Initiative der FFG Forschungsförderungsgesellschaft mbH: 19,9 Millionen Euro; KWF:
11,7 Millionen Euro) und auf Struktur-Projekte (Kompetenzzentren) auf. Zusätzlich setzt der KWF auf die Region abgestimmte Impulse im unternehmensbezogenen Ausbildungs- und Qualifizierungsbereich sowie in der Forschungsinfrastruktur.

F&E-Infrastruktur

Mit Unterstützung des Bundes konnten in Kärnten drei Kompetenzzentren erfolgreich etabliert und ausgebaut werden (Kompetenzzentrum für Holz in St. Veit, KAI-Industrielles Kompetenzzentrum für Automobil- und

Industrieelektronik in Villach und die CTR AG in Villach). Den Unternehmen wird damit regional vorhandenes Know-how zur Verfügung gestellt und sie verbessern so ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Der Ausbau der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurde und wird mit den technischen Stiftungsprofessuren und der rechtswirksamen Gründung einer Technischen Fakultät am 1. Jänner 2007 massiv vorangetrieben.

Schwerpunkt wirtschaftsnahe Ausbildung und Qualifizierung

An den HTL-Standorten in Kärnten wurde unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten die praxisorientierte Schwerpunktentwicklung gefördert (Mechatronikzentren in Wolfsberg und an der HTL Lastenstraße in Klagenfurt, Biomedizinische Technik an der HTL Mössingerstraße, IT-Security-Schwerpunkt an der HTL Villach).

Mit dem begleitenden Projekt "Entrepreneurship Education" verfolgte man das Ziel, den Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge möglichst spannend und praxisnah näher zubringen und die Gründungsneigung zu erhöhen.

Das Förderprogramm "InnovationsassistentIn", das Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationsprojekten unterstützt, wird als bewährtes Instrument zum Aufbau einer nachhaltigen F&E-Kultur in Kärnten bereits zum fünften Mal umgesetzt.

Ausblick

Das build! Gründerzentrum geht nach erfolgreicher 5-Jahres Evaluierung in die zweite Förderperiode. Die beiden Kompetenzzentren CTR AG und das Holzkompetenzzentrum haben sich am neuen Exzellenzprogramm COMET der FFG beteiligt und gute Chancen, ihre Arbeit mit Unterstützung von Bund und Land fortsetzen und weiter vertiefen zu können.

"Kärnten wird den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen. Es gilt, technologische Schwerpunkte zu entwickeln und die Technikorientierung weiter zu stärken, um so den Wirtschaftsstandort langfristig abzusichern." betont Hans Schönegger, Vorstand des KWF. Die "Lakeside Labs", die in Zusammenarbeit mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine Dachmarke für den Forschungsstandort Kärnten schaffen werden, sind eine der großen Herausforderungen für die Zukunft.

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