Mölzer: Familienministerin Kdolsky sofort austauschen!

Nicht Loblied auf Kinderlosigkeit, sondern EU-weite pro-natalistische Familienpolitik gegen Demographie-Katastrophe ist notwendig

Wien (OTS) - Wenn ausgerechnet die neue ÖVP-Familienministerin Andrea Kdolsky allen Ernstes der Auffassung ist, daß Kinder ein Störfaktor seien, dann zeige das deren fachliche und menschliche Inkompetenz für dieses so wichtige Amt, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Ich als Vater von sechs Kinder weiß, wovon ich spreche: Kinder stören nicht, sondern sie sind das zentrale sinnstiftende Element unseres Lebens", fügte der EU-Mandatar hinzu. Beschämend sei auch, daß die ÖVP, die immer gerne behauptet, eine familienfreundliche Partei zu sein, nicht schon längst die Konsequenzen gezogen und Kdolsky ausgetauscht habe. Aber wahrscheinlich versuchten Molterer und Co nach dem Wahldebakel vom 1. Oktober ihr Heil in der Anbiederung an den spätlinken Zeitgeist, meinte Mölzer.

Befremdend sei Kdolskys Loblied auf die Kinderlosigkeit auch im Hinblick auf die demographische Katastrophe in Österreich wie in Europa insgesamt. "Der Geburtenschwund ist das größte Problem, das die historisch gewachsenen Völker Europas bedroht und das nur durch eine EU-weite, pro-natalistische Politik gelöst werden kann. Und Frauen wie Kdolsky sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems", betonte Mölzer. Wenn die neue Familienministerin in skandalöser und völlig inakzeptabler Weise von einer "Verklärung der Mutterschaft" spricht, dann stelle sich diese selbst ein politisches Armutszeugnis aus und zeige, daß sie eine Fehlbesetzung ersten Ranges sei. "Weil Kdolsky erst wenige Tage im Amt ist, hält sich der politische Schaden vorerst noch in Grenzen. Aber um zu verhindern, daß die Anti-Familienministerin zum Sprachrohr der hedonistischen Spaßgesellschaft wird, sollte sie sofort zurücktreten", forderte der freiheitliche Europaparlamentarier abschließend.

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