Technologiestandort Kärnten wird erfolgreich weitereintwickelt

LH Haider: Kärnten ist das dynamischste Bundesland - Forschungsprojekte und Betriebsansiedlungen auf Schiene

Klagenfurt (LPD) - Der Technologiestandort Kärnten verzeichnet
eine überaus erfolgreiche Entwicklung. Kärnten nimmt mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 2,11 Prozent Platz drei innerhalb Österreichs ein. Landeshauptmann Jörg Haider hat heute, Donnerstag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hans Schönegger, KWF-Vorstand und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der FFG (Österr. Forschungsförderungsgesellschaft) hervorgehoben, dass Kärnten sich zum dynamischsten Bundesland im Bereich der Technologie und Hochtechnologie entwickelt habe.

Der wirtschaftliche Veränderungsprozess sei voll im Gange und das Ziel sei es, diesen Erfolgsweg durch viele Projekte und Förderungen weiter voranzutreiben. In diesem Zusammenhang wies der Landeshauptmann auf die Kompetenzzentren wie das CTR Villach, das Wood-Carinthian-Competence-Center St. Veit sowie das KAI-Industrielles Kompetenzzentrum für Automobil- und Industrieelektronik (Villach) hin. Auch das geplante Mahle-Turboladerwerk mit einem Beschäftigtenstand von 150 nach der ersten Baustufe und das Magna-Werk oder PMS in Wolfsberg seien auf Schiene. Dies zeige beispielhaft, dass Kärnten ein hervorragender Wirtschaftsstandort sei, so Haider.

Der Zugang zu den Fördermöglichkeiten des Bundes sei weiterhin enorm wichtig, in Kärnten sei man mit dem Technologiefonds, der Breitbandinitiative sowie im Bildungsbereich, vor allem durch das für den Lehrling kostenlose Angebot Lehre mit Matura erfolgreich. Bei den F&E-Ausgaben pro Kopf sei Kärnten führend, sagte Haider. Bei den Patentanmeldungen bzw. -verwertungen liege Kärnten auf Platz zwei. Weiters wies der Landeshauptmann auf die verbesserten steuerlichen Anreize für Forschungsförderung für Klein- und Mittelbetriebe sowie auf die erhöhten Förderungen im Rahmen der neuen Förderperiode der EU hin. Wichtig sei eine gezielte Umschulung auf den tatsächlichen Jobbedarf, urgierte Haider verstärkte Maßnahmen, um das Problem des Fachkräftemangels mildern zu können.

2006 förderte der KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds) rund 130 Projekte im Rahmen des Technologiefonds mit einem Barwert von rund 25 Mio. Euro, was einer Steigerung gegenüber 2005 von 60 Prozent entspricht. Hinzu kamen rund 33,5 Mio. Euro Fördermittel des Bundes, diese teilen sich auf Einzelbetriebe und Headquarter (19,9 Mio. Euro) sowie auf Kompetenzzentren (11,7 Mio. Euro) auf. Schönegger hob weiters die Schwerpunkte wirtschaftsnaher Ausbildung und Qualifizierung sowie den Aufbau einer nachhaltigen F & E-Kultur hervor. In diesem Zusammenhang wurde auch der höchst bedeutsame Ausbau der Alpen-Adria-Universität mit den technischen Stiftungsprofessuren erwähnt.

Klaus Pseiner sprach von einer Erfolgsgeschichte Österreichs und Kärntens. Von 1998 bis 2005 seinen die F & E-Investitionen in Österreich um 70 Prozent gesteigert worden. Weiterhin sei es das Ziel, die drei Prozent Forschungsquote zu erreichen. Kärnten habe 2006 rund zehn Prozent der FFG-Fördermittel beansprucht. Ingesamt wurden 92 Projekte mit einem Barwert von rund 29 Mio. Euro gefördert. Die Schwerpunkte der Forschungsförderung lagen in den Bereichen Rundfunk, Fernseh- und Nachrichtentechnik, Datenverarbeitung und Datenbanken sowie Maschinenbau und Chemikalien. Pseiner strich die hohe Forschungsintensität der KMU hervor.

Die FFG werde sich heuer verstärkt auf Energie- und Umwelttechnologien konzentrieren, so Pseiner. Ziel sei es, den forschenden Kärntner Unternehmen und Institutionen die optimalen Rahmenbedingungen anzubieten, um im Wettbewerb bestmöglich bestehen zu können. Die Kooperation mit dem KWF und dem Land Kärnten sei ausgezeichnet, lobte Pseiner. Kärnten nehme als Wirtschafts- und Forschungsstandort und Drehscheibe der Alpen-Adria-Region eine immer interessantere Rolle ein.
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