"Gusenbauer-Nachilfe-Idee ist Brüskierung des Lehrer-Berufsstandes" NÖ Pflichtschullehrer gegen Unterricht durch unqualifizierte Personen

St. Pölten (OTS) - Jetzt wehren sich die Lehrer selbst vehement gegen die Gusenbauer-Idee, wöchentlich Nachhilfeunterricht zu geben: "Entschieden und mit Nachdruck" sprechen sich die Standesvertreter der NÖ Landeslehrerinnen und Landeslehrer dagegen aus, "dass unqualifizierte Personen ohne jegliche pädagogische Ausbildung unseren Schülerinnen und Schüler Nachhilfeunterricht erteilen". Denn, so betonen Helmut Ertl, Vorsitzender des Zentralausschusses der allgemeinen Pflichtschullehrer NÖ, und Günter Wick, Vorsitzender der Landessektion NÖ, unisono, es dürfe "der Unterricht nicht zum Sozialdienst herabqualifiziert werden, nur um ein gebrochenes Wahlversprechen des Herrn Gusenbauer zu tarnen". Dies sei "eine Brüskierung des gesamten Berufsstandes der Lehrer."

Keinesfalls dürften "auf das wertvollste Gut unserer Gesellschaft - nämlich unsere Kinder - pädagogisch unqualifizierte Personen losgelassen werden." Ertl und Wick ziehen dazu einen Vergleich:
"Niemandem würde es einfallen, sich beim Friseur neue Zähne einsetzen zu lassen." Resümee der beiden Lehrervertreter: "Wir Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer brauchen keinen Gusenbauer als Nachhilfelehrer." In diesem Zusammenhang fordern sie Unterreichtsministerin Claudia Schmied auf, umgehend einzuschreiten.

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