HTU GRAZ: Bundeskanzler muss nun handeln

5000 Studierende auf der Straße dürfen nicht überhört werden!

Wien (OTS) - "Kanzler Gusenbauer kann und darf darüber nicht hinwegsehen, dass der Unmut in der Bevölkerung und besonderst unter den Studierenden groß ist" meint Christian Dobnik, 2. stv. Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der TU Graz. Der Unmut zeigte sich auch an der Anzahl der DemonstrantInnen, bis zu 5000 schätzen die Veranstalter, mehr als sie sich erhofft hatten.

"Wir fordern weiterhin die ersatzlose Abschaffung der Studiengebühren" ergänzt Hartwig Brandl, Referent für Geschäftsführung und interne Organisation. Erweitert wird diese Forderung von Dobnik: "Stipendien wurden seit 1999 nicht mehr erhöht. Der Kaufkraftverlust ist enorm. Wir fordern 20% Stipendienerhöhung!"

"Ein Nachverhandeln ist immer möglich, es kommt nur auf den Willen der handelnden Personen an", ergänzt Dobnik. Dass in der SPÖ selbst Unmut herrscht, zeigt, dass die SPÖ-Spitze handeln muss.

"5000 DemonstrantInnen sind ein Zeichen, ein Zeichen dafür, dass sich die Bevölkerung nicht alles gefallen lässt", so Brandl zur erfolgreichen Demonstration in Graz.

Zum Angebot von Bundeskanzler Gusenbauer, selbst Nachhilfeunterricht zu geben, meint Dobnik: "Ich glaube Gusenbauer selbst braucht auch Nachhilfeunterricht, im Verhandeln zum Beispiel. Er kann sich gerne bei uns melden".

"Bundeskanzler Gusenbauer muss handeln, er kann nicht tatenlos zusehen, dass der Unmut in der Bevölkerung wächst und wächst. Herr Gusenbauer, Sie sind am Zug" schließen Dobnik und Brandl gemeinsam.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Dobnik
2. stv. Vorsitzender der HTU Graz
Tel.: 0664 4459051

Hartwig Brandl
Referent für Geschäftsführung und interne Organisation der HTU Graz
Tel.: 0650 3555777

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