VP-Aigner: Wiener Musikschulkonzept: Bitte warten!

Wien (VP-Klub) - Wenig gute Nachrichten hatte die für Musikschulen zuständige Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska für musikbegeisterte Kinder und Eltern, die sehnsüchtig auf zusätzliche Musikschulen warten. "Gerade jetzt - am Ende des Mozartjahres - setzt die SP-Politikerin am Rande des Bildungsausschusses die schon hinlänglich bekannte Verzögerungstaktik der Wiener SPÖ im Bereich der Musikschulen fort", bemängelt ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Aigner, der seitens der ÖVP Wien schon zahlreiche Anträge zum Ausbau des mehr als unterentwickelten Wiener Musikschulwesens eingebracht hat.

"Es zeigt sich einmal mehr, dass das Musikschulwesen ein Stiefkind der Rathauspolitik ist. Geradezu abenteuerlich hört sich die Argumentation der zuständigen Stadträtin an", sieht Aigner - zum Leidwesen der betroffenen Kinder, Eltern und Lehrkräfte - die bisherige VP-Kritik bestätigt.

Evaluierung des Campusmodells als Ausrede für weitere Untätigkeit

Aigner: "Nunmehr versteckt sich das Rathaus hinter dem erst neu zu entwickelndem Campus-Modell, in dem Kindergarten, Volks- und eventuell auch Musikschule unter einem Dach angeboten werden. Dieses müsse, stellte Laska fest, erst evaluiert werden, bevor ein Wiener Musikschulkonzept erstellt werden könne."

Für den VP-Gemeinderat ist die Vorgehensweise Laskas eine reine Verzögerungstaktik. "Es dauert Jahre, bis das erste Campus-Modell am Monte Laa, das sinnigerweise ohne Musikschule geplant ist, in Betrieb gehen wird. Es lässt sich aus heutiger Sicht gar nicht abschätzen, wie viele dieser sehr teuren Campus-Modelle verwirklicht werden. Wien braucht aber jetzt schon zusätzliche Musikschulen, um den Bedarf abzudecken und die traurige ’rote’ Laterne, die im Bundesländervergleich eine Schande für eine Großstadt ist, endlich loszuwerden." Aigner abschließend: "Die ÖVP Wien wird das Thema weiterverfolgen und gibt der SPÖ das Motto: ’Das eine tun, ohne das andere zu lassen’ mit auf den Weg."

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