AK warnt vor Fallen bei Bankgeschäften (2)

Klare Informationen für Sparkunden gefordert - Tipps und AK-Online-Rechner auf einen Klick unter www.arbeiterkammer.at

Wien (OTS) - Die AK warnt vor Spesen- oder Zinsenfallen bei Krediten, Sparbüchern und am Girokonto: Wer etwa beim Privatkredit einen Fixzins vereinbart, sollte auf die Höhe der variablen Zinsen nach der Fixzinsperiode achten. Die AK fordert insbesondere bessere Informationen für Bankkunden: verpflichtende periodische Bekanntgabe von Überziehungsrahmen und -zinsen am Kontoauszug, z.B. am Quartalsende.

Konsumenten sollten auf mögliche Zins- oder Spesenfallen am Konto, bei Krediten oder Sparbüchern achten:
+ Fixzins-Falle - Privatkredite mit günstigen Fixzinsen, zum Beispiel auf ein Jahr, können zur Zinsfalle werden, wenn der variable Zinssatz nach Auslaufen der Fixzinsperiode in die Höhe springt. Das kann passieren, wenn er sogenannte Aufschlag (zwischen zwei und drei Prozent) beim variablen Zins vor Vertragsabschluss nicht verhandelt wurde.
+ Wer sein Girokonto über dem vereinbarten Kontorahmen überzieht, muss mit zusätzlichen Strafzinsen von fünf Prozent rechnen.
+ Bei einem Wohnkredit ist es wichtig, über Zinsen zu verhandeln. Auch die Nebenkosten z.B. für Bearbeitung, Grundbucheintragung, Versicherungen oder Schätzung der Immobilie sollten keinesfalls außer Acht gelassen werden.
+ Bei Sparbüchern mit Bindungsfrist lauert die Vorschusszinsenfalle. Die Vorschusszinsen machen ein Promille pro Monat der nicht eingehaltenen Bindungsfrist vom vorzeitig behobenen Betrag aus.
+ Beim Bausparen kann eine vorzeitige Auflösung ebenfalls kostspielig werden: Die staatliche Prämie wird rückgerechnet, der Verwaltungskostenbeitrag wird fällig und der Zinssatz nachträglich reduziert.

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