Amon: Parteipolitische Werbung hat in der Schule nichts verloren!

Auch wenn der SPÖ-Vorsitzende gerade Bundeskanzler ist

Wien, 18. Jänner 2007 (ÖVP-PK) "Höchst problematisch" sieht der Vorsitzende des Unterrichtsausschusses im Nationalrat, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, die Ankündigung von SPÖ-Chef Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, wöchentlich Nachhilfe an Schulen zu geben. "Es lag bisher immer im hohen Interesse aller Parteien, Parteipolitik aus den Schulen herauszuhalten", so Amon. Die Landesschulräte hätten in der Vergangenheit sehr viel Wert auf die Einhaltung dieser Usance gelegt, "und ich hoffe sehr, dass das auch weiterhin von allen Landesschulräten so gehalten wird", sagte Amon. ****

Vor allem im Lichte der geplanten Wahlaltersenkung auf 16
gewinne diese Frage an Brisanz. "Ich erwarte mir von der SPÖ als Regierungspartei und vor allem von ihrem Vorsitzenden, hier im
Sinne der Jugendlichen und der Fairness klarzustellen, dass Parteipolitik in der Schule auch weiterhin nichts verloren hat, und von seinem Vorhaben, an Schulen zu gehen, Abstand zu nehmen", so
der Vorsitzende des Unterrichtsausschusses. Denn selbstverständlich würden derartige Auftritte des SPÖ-Chefs von großem medialem Aufwand begleitet werden, "und ich verwehre mich im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern dagegen, dass hier Jugendliche für parteipolitisch inszenierte Medienauftritte missbraucht werden sollen", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Es sei "selbstverständlich, dass der SPÖ-Chef noch einige Zeit zur Einarbeitung für sein neues Amt" brauche. "Die ersten Gehversuche Gusenbauers als Bundeskanzler dürfen jedoch nicht auf Kosten der Jugendlichen sowie der Eltern gehen", forderte Amon, der von Gusenbauer erwartete, "sich auf die Würde seines Amtes zu besinnen und das Interesse, Parteipolitik aus der Schule zu halten über parteipolitische Überlegungen zu stellen."

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