Österreich eines der wenigen europäischen Länder mit nachhaltig sicherer Elektrizitätsversorgung

UCTE präsentiert Versorgungssicherheitsprognose 2007-2020

Wien (OTS) - Die Vereinigung der europäischen Übertragungsnetzbetreibern UCTE stellt Österreich in punkto Versorgungssicherheit auch langfristig ein gutes Zeugnis aus -Fehlende 380-kV-Leitung wird kritisiert - Bericht unter www.ucte.org abrufbar

Die UCTE, die Vereinigung der europäischen Übertragungsnetzbetreiber, hat am Dienstag, 16. Jänner 2007 in Brüssel den neuen Versorgungssicherheitsbericht 2007-2020 ("System Adequacy Forecast") präsentiert. "Österreich wird in diesem Bericht sehr positiv bewertet. Neben Österreich ist zur Zeit nur in wenigen europäischen Länder sichergestellt, dass sie bis 2020 über ausreichende Erzeugungskapazität für Strom verfügen. (Szenario A auf der Seite 31 des Berichtes). Für den gesamten "Hauptblock der UCTE" mit den Ländern Österreich, Belgien, Deutschland, Frankreich, Slowenien, Kroatien, Luxemburg, Holland, Schweiz und Bosnien-Herzegowina wird aber generell ausreichende Stromerzeugung bis 2015 erwartet.", zeigt sich der Geschäftsführer der Energie-Control GmbH, DI Walter Boltz, mit den Ergebnissen zufrieden.

Fehlende 380-KV-Leitung ist Minuspunkt

Leider gibt es für Österreich aber auch Kritik: Bei der Bewertung der österreichischen Netzsituation wird abermals die kritische Situation im 380-kV-Netz aufgezeigt. Fehlende bzw. inadäquate Hochspannungsleitungen innerhalb Österreichs verhindern den Energietransport vom Norden nach Süden und gefährden die Versorgungssicherheit sowohl in Österreich als auch über die Grenzen hinaus.

"Die UCTE drängt darauf, die fehlenden 380-kV-Leitungen in Österreich so rasch wie möglich fertig zu stellen. Die Vollendung und Inbetriebnahme der "Steiermarkleitung" und "Salzburgleitung" sind auch wesentliche Voraussetzungen für die Nutzung der günstigen Stromerzeugungsanlagen Österreichs.", so Walter Boltz.

Die Ergebnisse des UCTE Berichtes bestätigen somit sowohl die Angaben der E-Control in den bisherigen Versorgungssicherheitsprognosen für Österreich, als auch die Notwendigkeit der, von der Regulierungsbehörde seit Jahren geforderten, Vollendung des Höchstspannungsnetzes.

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