Gahr zur Südtirol-Frage: FPÖ in Argumentationsnotstand zu Südtirol

FPÖ-Fraktionsgemeinschaft mit den Neofaschisten im Europäischen Parlament ist skurril

Wien (ÖVP-PK) - Verwundert zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Hermann Gahr über die aktuelle Stellungnahme vom Bundesparteiobmann der FPÖ, Klubobmann Abg. Heinz-Christian Strache, zur Stellung von Südtirol: "Südtirol verdient keine billige Polemik, und Südtirol soll nicht als politischer Spielball missbraucht werden. Das Lippenbekenntnis der FPÖ zu Südtirol ist angesichts der gleichzeitig mit den italienischen Neofaschisten gegründeten Fraktionsgemeinschaft im Europäischen Parlament besonders skurril und geschmacklos. Die FPÖ wird sich entscheiden müssen, ob sie lieber mit dem rechten Rand Europas agitiert oder sich zum österreichischen überparteilichen Konsens zu Südtirol bekennt. Beides geht nicht." ****

"Gerade im vergangenen Herbst - zehn Tage vor der Nationalratswahl -wurde im österreichischen Parlament über die Bedeutung der österreichischen Schutzfunktion für Südtirol in der zukünftigen Verfassung ein Entschließungsantrag verabschiedet. Bei Südtirol-Agenden ist es für mich immer eine Freude, dass Beschlüsse eine breite Mehrheit finden. Auch Heinz-Christian Strache ist aufgefordert, diesen Weg gemeinsam mitzugehen und gleichzeitig gefordert, als Partei eine einheitliche Meinung zu vertreten", erläuterte der Tiroler Abgeordnete.

"Wir können mit Stolz behaupten, dass gerade das Autonomie-Modell Südtirol in Europa als Vorbild gilt. Die Ursache ist, dass Österreich im Konsens und mit prägender Unterstützung der Österreichischen Volkspartei, insbesondere vom Nationalratspräsident a.D. Dr. Andreas Khol, jahrzehntelang auf die Rechte von Südtirol geachtet und diese eingefordert hat. Wir als Österreicher stehen zu Südtirol. Südtirol verdient unseren Beistand. Wir machen von unserem Recht Gebrauch und werden die Schutzfunktion Österreichs weiterhin als österreichische Verpflichtung ansehen", so Gahr abschließend.
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