SP-Ekkamp an VP-Gerstl: Wiens U-Bahn zählt zu den am besten funktionierenden Schienenverkehrssystemen in Europa

Brennende Zigarette Ursache für Filtermattenentzündung in U 3-Wagen

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr versucht der Verkehrssprecher der
Wiener ÖVP, Gerstl, mit seiner völlig überzogenen und unzutreffenden Kritik die Wiener Linien, speziell den U-Bahnbetrieb, allein aus parteipolitischen Gründen schlecht zu reden. Tatsache ist, dass die Wiener Linien, auch und vor allem die U-Bahn, hervorragend funktionieren. Wer in anderen Millionenstädten, London, Berlin, Rom oder Paris solche Verkehrssysteme benützt, wird dies bestätigen können", reagierte Mittwoch der Vorsitzendes des Unterausschusses Wiener Stadtwerke des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, auf die Aussagen des VP-Politikers im Zusammenhang mit dem Ausfall einer U-Bahn-Garnitur auf der Linie U 3.Im konkreten, von Gerstl angesprochenen Fall, sei eine angesaugte noch brennende Zigarette in der Station Herrengasse die Ursache für die Entzündung der Luftfiltermatte gewesen, stellte Ekkamp den Sachverhalt klar.

Technische oder durch das Fehlverhalten von Fahrgästen bedingte Zwischenfälle seien bei allen U-Bahnbetrieben gang und gäbe, in Wien im Vergleich aber eher selten, führte Ekkamp weiter aus. Die Garnituren würden gut gewartet, manche technische und von Fahrgästen verursachte Probleme seien aber nicht vorhersehbar. "Deshalb gleich die Wiener Linien und die U-Bahn in Bausch und Bogen versuchen mies zu machen ist ein Beweis für die völlig unsachliche Politik Gerstls", übte der SP-Gemeinderat seinerseits Kritik an dem VP-Politiker. Nicht zuletzt wies Ekkamp darauf hin, dass die Wienerinnen und Wiener dem öffentlichen Verkehr in ihrer Stadt gute Noten gäben. "Die Fahrgäste wissen ganz genau - so wie es beim Auto technische Pannen gibt, so kommen diese auch von Zeit zu Zeit bei öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Ein Fahrgast ist bei der Wiener U-Bahn jedoch dabei noch niemals zu Schaden gekommen", hob Ekkamp hervor.

Bei anderen Verkehrsunternehmen, wie etwa der von der vorherigen Bundesregierung "reformierten" ÖBB seien technisch bedingte gleichzeitige Ausfälle von bis zu einem Drittel bestimmter Triebfahrzeuge, wie etwa bei der neuen Baureihe 4024, an der Tagesordnung, informierte Ekkamp. "Kollege Gerstl wäre jedenfalls gut beraten bei seiner Kritik gegenüber den Wiener Linien die Kirche im Dorf zu lassen, seine Rundumschläge gegen die ausgezeichnet funktionierenden Wiener Linien nimmt ihm ohnehin niemand ab", schloss Ekkamp. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001