FP-Jung: Am Schauplatz - das "kleine Glücksspiel" in Wien

Spielhöllen weiter auf dem Vormarsch

Wien, 17-01-2007 (fpd) - 25.000 Spielsüchtige mit durchschnittlich 50.000 Euro Schulden verbrennen ihr Geld an 3.000 einarmigen Banditen in Wien, macht der Wiener FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung aufmerksam. Die Stadt Wien schaut dieser alarmierenden Entwicklung ungerührt und tatenlos zu.

So ist es kein Wunder, dass die Zahl der Privatkonkurse im letzten Jahr um 50 Prozent zugenommen hat. Die Spielhöllen wachsen wie Schwammerln aus dem Boden und verschandeln bereits weite Teile der Bundeshauptstadt. Bei der Kontrolle der Automaten hat die Stadt Wien bislang völlig versagt. Ob hinter diesen Versäumnissen System steckt, fragt sich nicht nur Jung.

Auf Drängen der FPÖ hat Bürgermeister Häupl im Gemeinderat zugesagt, die aktuellen Regelungen zu überdenken. Auch in der ORF-Sendung "Am Schauplatz" wurde hervorragend aufgezeigt, wie Bestimmungen und Einschränkungen umgangen werden, ohne dass die Behörde einschreitet.

Die Aussage von Bürgermeister Häupl in diesem Zusammenhang, dass bereits eine Kommission dafür eingesetzt sei, war überraschend bis befremdend. Die Oppositionsparteien im Rathaus haben bis zu dieser Erklärung nicht den Funken einer Information über Existenz, Zusammensetzung und Auftrag dieser Kommission erhalten, von einer Einbindung ganz zu schweigen.

Die FPÖ vermutet, dass eventuell der neue ÖVP-Wissenschaftsminister Hahn (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Novomatic) die Kommission quasi als Nebengschaftl leitet, schloss Jung. (Schluss)am

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