Alle Eltern mit geringem Einkommen besser unterstützen

Wien (OTS) - Irene Slama betont seitens der Familie & Beruf Management GmbH, dass jede Bevorzugung bestimmter Familienformen auch ein bestimmtes Verhalten herbeiführe. Nach einer im Jahre 1995 öffentlich geführten Diskussion, deren Hauptargument darauf abzielte, dass insbesondere Lebensgemeinschaften nicht gemeldet würden, hat die rot-schwarze Koalition 1996 daher auch das höhere Karenzgeld für Alleinerziehende auf einen Zuschuss zum Karenzgeld für alle Elternteile mit geringem Einkommen umgestellt.

"Eine Erhöhung des Zuschusses zum Kinderbetreuungsgeld (derzeit rund 180 Euro monatlich) auf 250 Euro monatlich würde genau jenen Eltern(teilen) unter die Arme greifen, die es tatsächlich brauchen -unabhängig, ob alleinstehend oder nicht", ist Slama überzeugt. Gerade beim Zuschuss werden auch die Väter von ledigen Kindern in die Pflicht genommen, wenn die Mutter alleine für das gemeinsame Kind sorgt.

Eher als einzelne Gruppen sollte das Wohl des Kindes und seine Chancen, dass beide Elternteile partnerschaftlich Betreuungspflichten wahrnehmen, in den Mittelpunkt der Überlegungen stehen. "Konkrete Vereinbarkeitsmöglichkeiten für berufstätige Väter haben Priorität, sonst bleibt die Vereinbarkeit eine Einbahnstraße für Frauen", schließt Slama.

Rückfragen & Kontakt:

Familie & Beruf Management GmbH
Aspernbrückengasse 2/7, 1020 Wien
Tel. 01/2185070
office@familienallianz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FBM0001