Mühlwerth: Gusenbauer soll Schulen nicht in politische Geiselhaft nehmen.

Keine weitere Parteipolitik an den Wiener Schulen zulassen!

Wien, 17.01.2007 (fpd) - Der Stadtschulrat für Wien wird hoffentlich nicht erlauben, dass Bundeskanzler Gusenbauer an den Wiener Schulen Nachhilfeunterricht gibt, so die freiheitliche Schulsprecherin für Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth, heute in einer kurzen Stellungnahme.

Die Schulen sind ohnehin fest in der Hand von SPÖ und ÖVP- es gibt keinen Posten im Wiener Schulwesen, der ohne Parteibuch zu bekommen wäre. "Da brauchen die Schulen nicht noch einen Bundeskanzler, der um aus seiner selbst verursachten Bredouille herauszukommen, medienwirksam Nachhilfeunterricht gibt", so Mühlwerth. Des weiteren stellt sich die Frage in welchem Fach eigentlich der Nachhilfeunterricht stattfinden soll.

Wenn die Nachhilfe für Gusenbauer so ein großes Anliegen sei, so könne er sich gerne ein bedürftiges Kind suchen und ihm privat Nachhilfe geben. Wenn es auch gratis ist, ist es hoffentlich nicht umsonst. Dabei allerdings die Schulen in Geiselhaft seiner Parteipolitik zu nehmen, sei jedenfalls unanständig und entspreche freilich dem Denken der SPÖ, so Mühlwerth abschließend. (Schluss) paw

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