VP-Gerstl: Pannenserie bei Wiener U-Bahnen wird zur unendlichen Geschichte

Neuer Finanzstadtrat muss mehr in Wiener Linien investieren

Wien (VP-Klub) - Der am gestrigen Montag Abend neuerliche Ausfall der U-Bahnlinie U3 im Bereich der Station "Herrengasse" ist für ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl einmal mehr Grund genug, auf die Versäumnisse der Wiener Stadtregierung in Sachen Öffis aufmerksam zu machen und einen Komplett-Austausch der veralterten Wiener U-Bahn Garnituren zu fordern.

"Die durch überaltete Züge begründete Pannenserie im Wiener U-Bahn-Netz wird langsam zur unendlichen Geschichte", kritisiert Gerstl angesichts dieses neuerlichen Vorfalls, bei dem wieder einmal ein an das Ende seiner Betriebsfähigkeit gelangter U-Bahn Zug heißgelaufen ist und einen Brand ausgelöst hat. "Der zukünftige Finanzstadtrat muss den Wiener Linien ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, um endlich ein komplettes Austauschprogramm für die Wiener U-Bahn starten zu können. Die bis zu zwanzig Jahre alten Garnituren haben ihr Lebensende erreicht und der Betriebsaufwand, um diese noch halbwegs in Schuss zu halten, kann sich schon nicht mehr rechnen", meint der VP-Verkehrssprecher, der vom neuen Finanzstadtrat diesbezüglich einen Investitionsschub fordert. "Bisher wurden lediglich 10 U-Bahn Züge durch neue V-Wagen Garnituren ersetzt, aber wie jetzt neuerlich unter Beweis gestellt wurde, wird eine komplette Erneuerung unumgänglich sein, um einen störungsfreien Betrieb garantieren zu können", so Gerstl.

"In Wien kann von einer gut funktionierenden und zufriedenstellenden Verkehrsdienstleistung schon lange keine Rede mehr sein. Die durch schadhafte Züge immer häufiger werdenden Betriebsunterbrechungen im Netz der Wiener Linien werden für die Fahrgäste zur Zumutung. Und wenn die notwendigen Investitionen nicht rasch erfolgen, wird sich daran auch nichts ändern. Wer wird sich unter solchen Bedingungen denn zum Umsteigen von privaten auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen lassen? " fragt sich Gerstl, der zudem den Ruf Wiens als Wirtschaftsstandort angesichts der Unzuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel gefährdet sieht.

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