Studiengebühren: BZÖ - Darmann: Gusenbauer und Broukal sollen sich Studenten stellen - ÖVP will Studiengebühren erhöhen

Wien (OTS) - "Die Studiengebühren - Umfaller Gusenbauer und
Broukal sollen sich heute bei den Demonstrationen gegen die Studiengebühren des Studierenden stellen", betont der BZÖ-Wissenschaftssprecher Gernot Darmann. Ebenfalls befremdet zeigt sich Darman von den gestrigen Aussagen von ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel im Neuen Volksblatt der auf die Frage "Betrifft die im Regierungsprogramm festgelegte Valorisierung aller Gebühren auch die Studiengebühren?", geantwortet hatte: "Das betrifft alle Gebühren, von der Vignette bis zu allen sonstigen Gebühren, die in der Staatsverwaltung verlangt werden." "Die SPÖ fällt um und die ÖVP will entgegen allen treuherzigen Beteuerungen, die Studiengebühren erhöhen. Eine Regierung des Wortbruchs und des Chaos", so Darmann.

"Ein fairer Lösungsansatz für jene, die sich die Studiengebühren nicht leisten können, wäre das Modell der leistungsbezogenen Studienbeiträge voranzutreiben. Das wäre ein Modell eines sozialen Studiensystems mit Leistungsanreizen. Diesem Modell zu Grunde liegend, sind die Universitäten verpflichtet, ihre Studien so zu organisieren - also für genügend Praktikums- und Laborplätze zu sorgen - damit für jeden Studierenden ein schnelles und zügiges Durchlaufen des Studienplanes gewährleistet wird", erklärte Darmann.

"Nur unter diesen Voraussetzungen könnten leistungsbezogene Studiengebühren einen zusätzlichen Anreiz bieten. Die Studiengebühren werden, unabhängig vom Einkommen der Eltern, an eine pro Semester zu erbringende Mindeststundenanzahl gekoppelt. Bei Unterschreitung der geforderten Leistung müssten die Studiengebühren vom Studierenden selbst aufgebracht werden, bei Überschreitung wird sie nicht nur Erlassen, sondern kann zusätzlich durch eine Sonderleistungsprämie zum Beispiel bei einem Notendurchschnitt von 1,5 belohnt werden", erklärte Darmann abschließend.

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