FP-Lasar: Begleitende Maßnahmen zur Schutzzone Karlsplatz fehlen

Ausbau des Therapieplatzangebotes dringend notwendig

Wien, 17.01.2007 (fpd) - Schutzzonen sind wichtig, damit unsere Kinder vor Drogendealern - die leider immer mehr ihr Unwesen vor den Schulen treiben - geschützt werden. Aber Schutzzonen alleine werden das Problem nicht lösen. Begleitende Maßnahmen, wie etwa der Ausbau von Therapieplatzangeboten und die Schaffung gesetzlicher Möglichkeiten für therapeutische Maßnahmen auch gegen den Willen von Drogenkranken sind hier gefragt, so heute der Wiener FPÖ-Gesundheitspolitiker Gemeinderat David Lasar.

Die Geschäftsleute am Karlsplatz können sich nur noch durch private Sicherheitsdienste vor den Junkies schützen, während die Wiener SPÖ mit teuren aber wirkungslosen Mediatoren Nullmaßnahmen setzt. "Was haben wir denn davon, wenn im Umkreis von 150 Metern einer Schule nicht gedealt werden darf, beim nächsten Bankerl allerdings, das etwa 152 Meter entfernt ist, eine neuer Umschlagplatz für Drogen entsteht?", fragt Lasar.

Wenn SPÖ und Grüne ihre Drogenpolitik des Verharmlosens nicht schnell beenden, wird sich das Elend vom Karlsplatz rasant ausbreiten. Wir brauchen keine Mediatoren zur Bekämpfung der Suchtmittelkriminalität, sondern - wie seit Jahren von der FPÖ gefordert - genügend Therapieplätze und gesetzliche Möglichkeiten für den Zwangsentzug. Denn nur so leistet man dem Drogenelend und der damit Hand in Hand gehenden Kriminalität Widerstand, betont Lasar abschließend. (Schluss) paw

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