BZÖ: Achleitner zu Bures: Nur Frauenministerin zu sein ist zu wenig

Wien (OTS) - Enttäuscht ist die BZÖ-Frauensprecherin DI Elke Achleitner über die nicht vorhandene Frauenpolitik der rot-schwarzen Regierung. "Es reicht nicht, ein eigenes Frauenministerium als Feigenblatt einzurichten und inhaltlich nur nichtssagende Phrasen in ein Regierungsprogramm zu schreiben. Ich vermisse in allen Punkten die konkreten Umsetzungsmaßnahmen. Eigene Ideen sind Mangelware. Es wird hauptsächlich auf erfolgreichen bisherigen Maßnahmen aufgebaut oder gleich BZÖ - Forderungen übernommen" so die BZÖ-Frauensprecherin.

Es freut Achleitner zwar, dass jetzt auch die SPÖ endlich die Forderung nach 1000 Euro Mindestlohn entdeckt habe. Offensichtlich habe sie es aber bisher nicht geschafft, diese Forderung in der Gewerkschaft umzusetzen und ebenfalls sei an der SPÖ die Inflation spurlos vorübergegangen, denn sonst hätte sie gleich die BZÖ Forderung nach 1.300 Euro Mindestlohn übernommen. Auch die jetzt als großartige Verbesserung des ach so verteufelten Kindergelds gefeierte Flexibilisierung wurde von der ehemaligen Sozialministerin Ursula Haubner schon längst gefordert.
"Am meisten amüsiert habe ich mich aber über das Ziel der neuen Regierung, die Frauenbeschäftigung um zu erhöhen. Bei der Frauenbeschäftigung hat sich Frau Bures die Latte so niedrig gelegt, dass sie aufpassen muss, nicht darüber zu stolpern. Daher ist sie jetzt gefordert, dem Oppositions-Genörgel der letzten Jahre Taten folgen zu lassen. Allerdings gibt das Regierungsprogramm keinen Anlass zur Hoffnung", so Achleitner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0003