Mandak zu Kindergeldflexibilisierung: Benachteiligungen für AlleinerzieherInnen bleiben

Grüne fordern Nachverhandlungen beim Kindergeld

Wien (OTS) - "Die Möglichkeit, das Karenzgeld kürzer in Anspruch zu nehmen, ist durchaus positiv zu sehen. Es ist jedoch nicht einzusehen, warum das neue Kindergeldmodell AlleinerzieherInnen und jene, die sich für die kürzere Variante entscheiden, benachteiligt", kritisiert die Familiensprecherin der Grünen, Sabine Mandak und weiter: "Während all jene, die das Karenzgeld 36 Monate lang beziehen, in Summe rund 15.900 Euro bekommen, werden diejenigen, die sich für die verkürzte 18-monatige Bezugszeit entscheiden in Summe nur 14.400 Euro erhalten. Außerdem stehen AlleinerzieherInnen statt 18 Monaten nur 15 bzw. wie bisher 30 statt 36 Monate zu. Das alles sind inakzeptable Schlechterstellungen".

Fast zehn Prozent der KindergeldbezieherInnen sind AlleinzieherInnen. Viele werden sich allein schon aus finanziellen Gründen für das kürzere Modell entscheiden. "Sie verlieren doppelt, sowohl beim Gesamtbezug als auch bei der Dauer", so Mandak. Weiters sei es sehr schade, dass die Zuverdienstgrenze geblieben ist. Auch an das einst geforderte Papa-Monat könne man sich nun wohl nicht mehr erinnern. "Die Grünen fordern dringende Nachverhandlungen und Verbesserungen beim Kindergeld. Eine Benachteiligung der AlleinerzieherInnen darf es nicht geben", so Mandak.

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