Lopatka: Der Erfolgslauf für den Sport geht weiter

Bisherige Regierungsarbeit ist Voraussetzung, das neue Regierungsprogramm Anerkennung von Sport als Gesundheits-, Beschäftigungs- und Sozialmotor

Wien (OTS) - "Der Erfolgslauf für den Sport geht im Laufschritt weiter" - mit diesem klaren Signal eines "dynamisches Wechsels" übernahm Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka heute die Agenden von Mag. Karl Schweitzer. Die vorherige Bundesregierung habe ideale Rahmenbedingungen geschaffen, "auf dieser hervorragenden Arbeit können wir aufbauen". Der Marathonläufer Reinhold Lopatka will seinen "langen Atem" nun im Interesse der Sportpolitik einbringen. Er freut sich auf die spannende Aufgabe, gerade angesichts der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft 2008 und der Olympiabewerbung Salzburgs 2014. "Österreich war und ist Gastgeber von sportlichem Weltformat."

In der vergangenen Legislaturperiode wurden durch die Initiative von Dr. Wolfgang Schüssel die Fördermittel für den gemeinnützigen Sport deutlich erhöht, betonte der Sportstaatsekretär. Die Erfolge bei den Olympischen Sommerspielen in 2004 in Athen mit insgesamt sieben Medaillen, und die bisher erfolgreichsten Olympischen Spiele überhaupt im Winter in Turin mit insgesamt 23 Medaillen, dazu zahlreiche Welt und Europameistertitel österreichischer Spitzesportlerinnen und -Sportler seien Beweise für Talent, Trainingseifer und ausgezeichnete Trainingmöglichkeiten in Österreich. Punkt 1 seines Arbeitsprogrammes trage daher die Überschrift: "Diese erfolgreiche Sportpolitik fortführen."

"Sport ist Gesundheits-, Beschäftigungs- und Sozialmotor", bekräftigte Lopatka die Bedeutung der Verankerung des Sports im Regierungsprogramm. Diese entspreche seiner "Querschnittsfunktion" mit allen Lebensbereichen. Die weitere Vernetzung und Vertiefung der Zusammenarbeit von Sport mit anderen gesellschaftlichen Bereichen "ist mir Anliegen und Ansporn", betont der Sportstaatssekretär. Neben den Sport-Großereignissen wolle er gerade auch im nationalen Sport wichtigen Maßnahmen setzen, um die Rahmenbedingungen für die österreichische Fach- und Dachverbände weiter zu verbessern und die Professionalisierung und Qualifizierung des Sports bzw. der Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich weiter voranzutreiben.

Die von Karl Schweitzer ins Leben gerufene Initiative "Fit für Österreich" bringe noch dazu die gesundheitliche Bedeutung ins Spiel:
"Jeder Euro, der in den Sport investiert wird, erspart drei Euro im Gesundheitssystem." Er wolle daher die Positionierung der Sportvereine als "Dienstleister am Gesundheitssystem" weiter vorantreiben. Derzeit gebe es bereits rund 2.000 Auszeichnungen mit dem "Fit für Österreich"-Gütesiegel, "täglich werden es mehr". Sein erklärtes Ziel sei ein "Bewegungsrezept für Österreich". Gerade mit Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky biete sich eine verstärkte Kooperation mit dem "Fonds Gesundes Österreich" an.

"Ich freue mich sehr auf die lohnende Zusammenarbeit mit allen Sportverbänden und Sportvereinen, die eine so tolle Arbeit für den Sport und damit für die Gesellschaft erledigen. Und hoffe, dass die österreichische Tradition der Zusammenarbeit von Politik mit nichtstaatlichem Sport weitergeht." Der Sportstaatssekretär schloss mit einem Zitat von Winston Churchill, das er als Motto für seine Arbeit gewählt hat: "Keine Stunde im Leben, die man mit Sport verbringt, ist verloren."

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Roland Achatz
Büro Staatssekretär für Sport im Bundeskanzleramt Dr. Reinhold Lopatka

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