Erster Erfolg der ÖVP Wien am Weg zur Ächtung gewaltverbreitender Videospiele

Stadt Wien beruft Expertenrunde ein

Wien (VP-Klub) - Als "ersten Schritt in die richtige Richtung"
sieht ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Aigner die von SP-Vizebürgermeisterin Laska angekündigte Einberufung einer Expertenrunde zur Kennzeichnung bzw. zum Verbot von Gewalt verherrlichenden Videospielen. Die ÖVP Wien forderte in einem einstimmig angenommenen Antrag im Wiener Gemeinderat die Einrichtung einer landeseigenen Kontrollstelle zur Kennzeichnung einschlägiger Videospiele.

Aigner sieht die Initiative der ÖVP Wien durch die sich häufenden schrecklichen Ereignisse, die durch gewaltbereite Jugendliche herbeigeführt werden, begründet. "Die zunehmende Gewaltbereitschaft in unseren Schulen, die mit beispielloser Brutalität von Jugendlichen begangenen Straftaten - zuletzt der schreckliche Doppelmord in Deutschland - müssen auf allen Ebenen eingedämmt werden. Natürlich wird diese Entwicklung durch vielfältige Faktoren ausgelöst und kann nicht ausschließlich auf die einschlägigen Videospiele zurückgeführt werden", so Aigner. "Es kann aber nicht geleugnet werden, dass die sehr lebensnah gestalteten Videospiele eine latent vorhandene Gewaltbereitschaft weiter steigern können und die Grenzen zwischen Realität und Virtualität zusehends verwischt werden."

Nicht der Nikolaus, sondern mörderische Videospiele sind ein Problem in punkto Gewalt in der Erziehung

Erfreut zeigt sich der VP-Gemeinderat auch darüber, dass sich das Interesse der Wiener SPÖ mehr den tatsächlichen Problemstellungen betreffend Gewalt in der Erziehung zuzuwenden scheint: "Nicht der gütige heilige Nikolaus bringt Gewalt in die Erziehung unserer Kinder, sondern eben jene Videospiele. Hier hätte die SPÖ ein weites Betätigungsfeld." Aigner erinnert die SPÖ und die Grünen in diesem Zusammenhang auch daran, dass gerade seitens dieser Parteien einst der Verkauf von Kriegsspielzeug sehr kritisch betrachtet wurde. "Früher war ein Zinnsoldat oder ein Plastikpanzer als Weihnachtsgeschenk verpönt, heute sollen mörderische Videospiele unter dem Christbaum kein Problem sein?" wundert sich Aigner, der im Interesse eines effizienten Jugendschutzes rasches Handeln seitens der Wiener Stadtpolitik einfordert.

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