Swoboda zu Kosovo: Eine Sonderaufgabe für die deutsche Präsidentschaft

Vorschläge müssen mit Entschlossenheit und Taktgefühl vorgebracht werden

Wien (SK) - "Eines der vordringlichsten Probleme für die deutsche Ratspräsidentschaft ist die Frage zum zukünftigen Status des Kosovo. Die für Ende Jänner zu erwartenden Vorschläge zum endgültigen Statut des Kosovo könnten zu einer neuen Krise am Balkan führen, falls die EU nicht mit Entschlossenheit und Taktgefühl vorgeht und klarmacht, dass letztendlich nur die europäische Perspektive die Spaltungen und Spannungen der Region aufheben kann", macht der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda anlässlich der heutigen Präsentation des deutschen Ratspräsidentschaftsprogramms durch Angela Merkel im Europäischen Parlament deutlich. ****

"Entscheidend wird es außerdem sein, Serbien zu unterstützen, damit dieses Land eine weitere Trennung vom Kosovo verkraften kann", meint Swoboda. "Es ist von großer Bedeutung, dass die deutsche Ratspräsidentschaft und Österreich in den nächsten Monaten intensiv zusammen arbeiten. Beide Länder genießen eine hohe Autorität in dieser Region und beide Länder gelten als Anwälte für eine spätere Integration des gesamten Balkans in die EU", erklärt Hannes Swoboda abschließend. (Schluss) ps/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004