Sicherung und Ausbau von Weltspitzenforschung in Österreich

Einrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzen Akzente

Wien (OTS) - Mit der Gründung neuer Forschungsinstitute bildet die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Schwerpunkte. Die acht jüngsten Forschungseinrichtungen konnten innerhalb kurzer Zeit wissenschaftliche Reputation erwerben und zeigen, dass der eingeschlagene Weg erfolgreich ist. Die Leiter der neuen Einrichtungen appellieren an die Bundesregierung, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Stellung der österreichischen Forschung in der Weltklasse gesichert und weiter ausgebaut werden kann.

Durch neue Forschungseinrichtungen und Umstrukturierung früherer Einheiten hat die ÖAW in den vergangenen Jahren forschungspolitische Akzente gesetzt, zuletzt mit den folgenden acht Einrichtungen:

  • Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA),
  • Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI),
  • Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CEMM),
  • Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM),
  • Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI),
  • Institut für Iranistik (IRI),
  • Institut für Demographie (VID),
  • Forschungsstelle für Gebirgsforschung: Mensch und Umwelt (IGF).

Die von der Statistik ("Web of Science") dokumentierten Publikationsleistungen in den führenden Journalen und erfolgreiche Rekrutierungen weisen die ÖAW-Institute im internationalen Spitzenfeld aus. Die Akademie als Trägerorganisation garantiert die notwendige Unabhängigkeit.

Anwendungsorientierte Grundlagenforschung in dieser Dimension und Nachhaltigkeit ist nur an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung wie der Akademie der Wissenschaften effizient durchführbar. Der Reformprozess der ÖAW, dessen Wichtigkeit zu Recht auch im neuen Regierungsprogramm betont wird und der zügig vorangeht, schafft dafür ideale Voraussetzungen nach internationalen "best-practice" Modellen.

Die Bestellung eines internationalen Forschungskuratoriums für Planungs- und Evaluierungsaufgaben, die Bündelung von Forschungsaktivitäten in "Zentren" sowie die verstärkte Einbeziehung jüngerer WissenschafterInnen sind wesentliche Eckpunkte der Reform. Im Raum steht die Forderung nach mehrjährigen Leistungsvereinbarungen, um die notwendige Planungssicherheit zu schaffen, sowohl intern als auch extern.

Um Forschung auf hohem Niveau weiterführen zu können, fordern die Institutsvorstände eine gesicherte Finanzierung der ÖAW und ein längerfristig garantiertes Budget für ihre Einrichtungen. Eine Anhebung der Mittel für die ÖAW auf etwa 100 Mio. EUR würde dem Standard der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland entsprechen. Von der neuen Bundesregierung wird erwartet, diese Forderung im Rahmen der Anhebung der Forschungsquote auf drei Prozent des BIP zu realisieren.

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IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie
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