FP-Klement: Jörg Haider hat Kärnten belogen

Groß angekündigte Großprojekte stellen sich als Phantasieprodukte des Landeshauptmannes heraus

Wien (OTS) - "Ob das Tibet-Zentrum in Hüttenberg, das Magna-Werk
in Klagenfurt oder das Filerwerk der Firma Mahle in St. Michael ob Bleiburg, alle von Jörg Haider angekündigten Konzernansiedelungen in Kärnten entpuppen sich als Flop. Vollmundig hat der Landeshauptmann vor der Nationalratswahl erklärt, welche großartigen Projekte er nach Kärnten holt, um den Wirtschaftsstandort zu beleben und Arbeitsplätze zu schaffen. Als er auf Wählerfang war, hat er den Leuten das Blaue vom Himmel versprochen. Doch mittlerweile stellt es sich heraus, dass kein einziges der oben genannten Vorhaben in Angriff genommen worden ist: Der Mahle-Konzern überlegt, ob er überhaupt nach Kärnten kommen soll, da die Förderungen in den deutschen Bundesländern höher als bei uns sind. Für das Magna-Werk hat es zwar vor der Wahl medienwirksam einen Spatenstich gegeben, seit dem herrscht Stillstand. Und für das ominöse Tibet-Zentrum hat offenbar Wirtschaftsminister Bartenstein den Geldhahn zugedreht", erklärt FPÖ-NRAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.

Der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann fordert Landeshauptmann Haider auf, die Bevölkerung endlich aufzuklären. "Wie geht es mit den Großprojekten weiter? Warum verzögert sich alles? Ist im Vorfeld von Seiten des Landes schlecht verhandelt worden? Die Kärntner haben ein Recht, zu erfahren, warum der Landeshauptmann seine Versprechen bricht."

In Hinblick auf das Tibet-Zentrum des Investors Rogner weist Klement darauf hin, dass die FPÖ diesem Bau immer schon skeptisch gegenübergestanden ist. "Die bizarre Mischung von kommerziell geführtem Hotel und esoterisch angehauchtem Tibet-Zentrum hat bei uns immer schon Bedenken ausgelöst. Wir haben Recht behalten. Rogner will das schnelle Geld machen und schert sich nicht um die Interessen des Landes. Haider soll jetzt nicht die Schuld auf Wirtschaftsminister Bartenstein abwälzen. Er allein ist für den Tibet-Unsinn in Hüttenberg verantwortlich", so Klement.

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