Haubner zu Bures: Koalition der Nachverhandler und Umfaller

Kindergeld Neu bedeutet 1.500 Euro weniger für die Familien

Wien (OTS) - Die stellvertretende BZÖ-Klubobfrau, Familiensprecherin Ursula Haubner sieht in den heutigen Aussagen von Frauenministerin Doris Bures ein klares Eingeständnis im Regierungsprogramm ein ungerechtes und untaugliches Modell einer Reform des Kinderbetreuungsgeldes vorgelegt zu haben. "Die Koalition der Nachverhandler und Umfaller setzt unbeirrt ihren Chaosweg fort. Bures hat erkannt, dass das SPÖVP Modell ein Rückschritt, mit finanziellen Verlusten für die Familien und keine echte Flexibilisierung ist. Außerdem Frau Bures, sie sind sich hoffentlich bewusst, dass sie und die SPÖ hier keinerlei Ressortkompetenz besitzen, denn diese ist vom gerupften Sozialministerium in den Kompetenzbereich der ÖVP verschenkt worden", so Haubner.

Haubner kritisierte auch die größten Schwachpunkte der Vorstellungen von SPÖVP: Das neue Modell wird in der Verwaltung komplizierter, die Verwaltungskosten von werden weiter ansteigen. Familien die sich für die neue Option entscheiden bekommen weniger: bestehende Regelung rund 15.900 Euro, neue Option 14.400. Das heißt minus 1.500 Euro für die Familien. Das BZÖ trete für eine völlige Abschaffung der Zuverdienstgrenze ein, ebenso wie für eine echte Flexibilisierung ohne finanzielle Verluste für die Eltern. "Halbherzig, ein Rückschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Verwaltung, bei weniger Geld für die Familien - ein rot-schwarzer Murks der Sonderklasse. Eine echte Flexibilisierung sieht anders aus. Wir als BZÖ stehen für echte Wahlfreiheit mit einem Zugang zum Kinderbetreuungsgeld für Alle unabhängig der persönlichen Entscheidung - das ist der einzige Weg für eine funktionierende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ebenso frage ich mich was mit der durchaus sinnvollen Idee eines Vatermonats nach der Geburt ist, das zwar vollmundig versprochen worden ist, aber von dem im Regierungsprogramm keine Silbe steht", so Haubner abschließend.

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