FPÖ: Bundesregierung ignoriert Probleme der österreichischen Luftfahrt

Hofer: "Wo bleiben Reformen bei AUA und Austro Control?"

Wien (OTS) - Neuerliche Kritik an den Luftfahrtplänen der Bundesregierung übt FPÖ-Luftfahrtsprecher NAbg. Norbert Hofer: "SPÖ und ÖVP erkennen zwar die Wichtigkeit der Luftfahrt zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich, konkrete Pläne zur Lösung der Probleme bei AUA und Austro Control finden sich im Regierungsprogramm aber nicht."

In Bezug auf die Austro Control sei darauf hingewiesen, dass trotz der zuletzt vereinbarten Gehaltserhöhungen erst ab dem Jahr 2008 mehr Personal zur Verfügung steht. Ausreichend Personal ist aber für die Sicherheit des Flugbetriebes in Österreich unbedingte Voraussetzung. Fluglotsen, die durch Überstunden übermäßig belastet sind, ist es wohl nicht zuzumuten, die Verantwortung für die Flugsicherheit zu übernehmen. Die FPÖ wirft dem Austro Control-Management schwere Fehler in der Planung vor und fordert die Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um die Flugsicherheit in Österreich zu gewährleisten.

Zum Thema AUA meint Norbert Hofer: "Auch hier lassen die Pläne der Bundesregierung zu wünschen übrig. Zur Wahrung der internationalen Bedeutung der österreichischen Fluglinie wäre verstärkt auf Kooperationsmodelle zu setzen. Die AUA hat einen kleinen Heimatmarkt, deshalb muss hier auf eine Nischenpolitik gebaut werden. Ich denke hier vor allem an Osteuropa, als Partner wäre die Lufthansa trotz der Konkurrenz der Drehkreuze Frankfurt und München optimal. Außerdem möchte ich auf die verfehlte Flottenpolitik der AUA hinweisen. Die Vielzahl verschiedener Flugzeugtypen verschiedener Hersteller verursacht in der Lagerhaltung, der Schulung von Technikern, Piloten und Flugbegleitern und bei der Beschaffung von Ersatzteilen enorme -und vor allem unnötige - Kosten."

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