Jetzt geht’s looooos! Hochkarätige, gut besuchte Info-Veranstaltung zur Fußball-EM 2008

Auftakt in der WKÖ etwas mehr als 500 Tage vor Ankick zur Fußball-EM - Info-Veranstaltungen in den Bundesländern folgen - Info-Webseite: http://em2008.wko.at

Wien (PWK028) - "Fair play und dabei möglichst viele Treffer zu landen" lautet die Devise nicht nur bei der UEFA EURO 2008 (Trademark), sondern auch bis dahin. Und das ist das Motto nicht nur für die österreichische Nationalmannschaft, die bei der EM auch auf’s Feld laufen wird.

"Nachhaltige Chancen für die heimische Wirtschaft" biete die Fußball-Europameisterschaft 2008, erläuterte Reinhold Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich und damit Gastgeber der Auftaktveranstaltung zur Fußball-EM 2008 in der WKÖ. Er durfte sich über einen großen Publikumsandrang sowie über ein hochkarätig besetztes Podium freuen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen Ticket(ver)kauf, Verwertung der Rechte an der UEFA EURO 2008 (TM), die von der UEFA gehalten werden und damit zusammenhängend Sponsoring, Werbung und Marketing mit bzw. im örtlichen und zeitlichen Umfeld der Fußball-EM 2008 sowie Public Viewing (= Durchführung von öffentlich zugängliche Übertragungen von EM-Spielen).

Der Ankick zur Fußball-EM, die in Österreich und der Schweiz ausgetragen wird, erfolgt am 7. Juni 2008, das Finale wird am 29. Juni in Wien über den Rasen gehen. Bereits vor dem Ankick gilt es aber, genauso wie später auch auf dem Fußballfeld, bestimmte Regeln einzuhalten. "Die WKÖ sorgt für und versorgt mit Information aus erster Hand - daran hat die Wirtschaft, haben unsere Mitgliedsbetriebe, Funktionäre und alle Interessierten Interesse, darauf haben sie Anspruch", so Mitterlehner. Des Weiteren habe die Wirtschaftskammerorganisation die Aufgabe, Anreiz für Unternehmen zu schaffen, die UEFA EURO 2008 (TM) als drittgrößte Sportveranstaltung der Welt für sich positiv zu nutzen. Immerhin erwarten Experten von der EM Beschäftigungs- Infrastruktur- und Kaufkrafteffekte, eine Gesamtwertschöpfung von rund 380 Millionen Euro, den Besuch von 620.000 Menschen in den Stadien in Österreich und der Schweiz sowie Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt als Zuseher via TV.

Friedrich Stickler ist als Präsident des österreichischen Fußballbundes (ÖFB) stolz darauf, dass der ÖFB die UEFA EURO 2008 (TM) nach Österreich holen konnte. Stickler ist auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der Gesellschaft Euro 2008 S.A., jener UEFA-Tochter, die Veranstalter der Fußball-EM ist; dem ÖFB bzw. dem schweizerischen Pendant kommt die Rolles der Gastgeber zu.

"Nach der WM ist vor der EURO 2008", führte Heinz Palme, Protokollchef bei der vergangenen WM und jetzt Koordinator des Bundes für die UEFA EURO 2008 (TM) und Geschäftsführer von "2008 -Österreich am Ball", aus. Und er stellte unter anderem die Initiative "Österreich am Ball <www.oesterreich-am-ball.at>" vor. Sie hat die Aufgabe, in Österreich für Begeisterung am EM-Turnier und gute Fußball-Stimmung zu sorgen.

Christian Schmölzer, der österreichische Turnierdirektor für die UEFA EURO 2008 (TM), informierte über das so genannte Host City Konzept. Host Cities sind jene Städte, die Austragungsorte der insgesamt 31 Begegnungen sein werden; in Österreich handelt es sich um Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt. Nicht nur für die Host Cities forderte Claudia Ellersdorfer von der Österreich Werbung bei der Preisgestaltung Sensibilität und ein Vorgehen mit Maß und Ziel ein. Man wolle bei den Gästen vielmehr mit Charme und Gastfreundschaft punkten und sie "nachhaltig für Österreich begeistern". 320 der insgesamt 380 Millionen Euro Wertschöpfung aus der Fußball-EM sollen in Tourismus, Gastronomie und Hotellerie erwirtschaftet werden.

Peter Drössler, Obmann des Fachverbandes Werbung + Marktkommunikation, der Interessenvertretung der heimischen Werbewirtschaft, forderte klare Spielregeln ein, "damit all jene, die schon auf das Fußballfest hinarbeiten, wissen, zu welchen Konditionen die mitwirken können, was man tun kann und darf." Im Sinne der Planungssicherheit sowohl für die Auftraggeber wie auch für die werbetreibende Wirtschaft bedürfe es baldiger Klarstellung. Der Fachverband Werbung + Marktkommunikation hat bereits jetzt meistgestellte Fragen vorrangig zu den Themenkreisen Werbung, Sponsoring und Marketing rund um die UEFA EURO 2008 (TM) gesammelt. Jetzt ist man dabei, bei kundigen Experten Antworten auf diese offenen Fragen einzuholen. In einer weiteren Phase werden diese frequently asked questions samt Antworten auf http://em2008.wko.at sowie der Fachverbands-Homepage mit der URL www.fachverbandwerbung.at zu finden sein.

Man rechnet damit, dass eine große Anzahl von Menschen die Fußballspiele an öffentlich zugänglichen Plätzen wie Parks, wo großformatige Projektionsflächen aufgestellt sind, oder in Gaststätten mitverfolgen möchten. Die Modalitäten für dieses Public Viewing in den so genannten Host Cities seien so gut wie ausgehandelt sind. Daher sei es möglich, diese und davon abgeleitet Regelungen für alle anderen Fälle in Bälde zu publizieren, sagte Lukas Achermann von Euro 2008 S.A. Er ist gestrenger Wächter darüber, wer wie im Umfeld der Fußballeuropameisterschaft werben darf.

ÖFB-Jurist und Euro 2008 S.A. -Verwaltungsrat Herbert Hübel sprach im Zusammenhang mit der Vermarktung der Rechte an der UEFA EURO 2008 (TM) davon, Angst nehmen zu wollen, ein gutes Gelingen der Sport-Großveranstaltung sei nur durch gemeinsame Anstrengungen von Veranstalter, Wirtschaft, Fans und Publikum zu schaffen.

Präsident Stickler informierte weiters über Möglichkeiten, zu Eintrittskarten für Partien der EM 2008 zu kommen: Der Startschuss für die erste Phase des Kartenverkaufes, die so genannte Anmeldephase, fällt übrigens am 1. März 2006 Punkt null Uhr. In einer zweiten Phase ab 2. Dezember, wenn man dann wissen wird, welche Mannschaften wo spielen, beginnt die Zuteilung der Tickets. Gibt es mehr Anmeldungen als verfügbare Karten, entscheidet das Los. Vertrieben werden Eintrittskarten nur über die Internet-Webseite www.euro2008.com. Pro Käufer und Spiel werden maximal 4 Eintrittskarten abgegeben.

Mehr Informationen zur UEFA EURO 2008 (TM) bietet die Info-Webseite der Wirtschaftskammerorganisation mit der Adresse http://em2008.wko.at. Die Inhalte dort werden laufend erweitert und aktualisiert.

Weitere Informationsveranstaltungen zur UEFA EURO 2008 (TM) und ihre Möglichkeiten und Chancen für die rot-weiß-rote Wirtschaft werden auch in den Wirtschaftskammern in den Bundesländern stattfinden, vorranging in den Bundesländern mit Host Cities. Folgende Termine stehen bereits fest: Am 21. Jänner in Tirol, am 13. März in Kärnten und Mitte März (das genaue Datum ist noch ausständig) auch in Salzburg. (JR)

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