BZÖ gegen generelles Verbot bei Computerspielen

Wien (OTS) - BZÖ - Jugendsprecher Gernot Darmann spricht sich
heute gegen ein generelles Verbot bei Computerspielen aus. "Verbote bringen gar nichts, sie machen nur neugierig. Wer Verbote von Software fordert, hat außerdem keine Ahnung davon, dass sich heute informierte Kinder und Jugendliche jederzeit online ein Spiel downloaden können, völlig egal ob es in der EU oder in einzelnen Ländern verboten ist . Viel wichtiger ist, dass sich Eltern genau ansehen, welche Spiele ihre Kinder spielen. Spiele mit brutalem Inhalt gehören genau so wenig zur Erziehung wie Gewaltfilme", so Darmann, der auch betonte, dass rassistische, verhetzende und gewaltverherrlichende Computerspiele bereits jetzt verboten seien.

"Das Motto lautet "Gutes empfehlen statt Schlechtes verbieten" Österreich hat mit der "Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen", (kurz: BuPP) eine Serviceeinrichtung zum Thema "Games" geschaffen. Die BuPP bietet Eltern und anderen Personen, die für Ihre Kinder Spiele kaufen, eine Orientierungshilfe, indem sie empfehlenswerte Spiele prädikatisiert und in einer Datenbank auf der Website www.bupp.at veröffentlicht. Das ist eine sehr gute Institution. In Deutschland kommen Spiele auf einen Index, das heißt, es wird negativ prädikatisiert. In Österreich wird das Positive hervorgehoben; das ist sicher der bessere Weg", betont Darmann abschließend.

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