Kunsthalle Wien: Publikumszuwachs und Ferner Osten-Schwerpunkt

Wien (OTS) - Durchwegs Erfreuliches konnte am Dienstag Kunsthallen-Direktor Gerald Matt im Rahmen eines Mediengespräches der Öffentlichkeit mitteilen: Mit insgesamt knapp 190.000 Besuchern im Jahr 2006 (vergleich 1996: knapp 116.000 Besucher), davon 170.000, sprich 89 Prozent, zahlendes Publikum, konnte ein Zuwachs von 30 Prozent erreicht werden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 33 Projekte durchgeführt, die thematischen Schwerpunkte "Amerika" und die "60er Jahre" (Schau: "Summer of Love") wurden vom Publikum durchwegs goutiert. Interessantes Detail: Knapp mehr als die Hälfte des Publikums stammt aus Wien, etwa 30 Prozent aus den österreichischen Bundesländern, der Rest aus dem Ausland. Altersmäßig aufgeschlüsselt sind 70 Prozent der Besucher unter 40 Jahre, 2,8 Prozent über 61 Jahre. 80 Prozent des Kunsthallen-Publikums verfügt über Matura oder noch weitergehende Bildungsabschlüsse. Matt betonte, dass sein Haus in der (medialen) Öffentlichkeit sehr gut platziert sei. Weitere Aussage Matts: Nur durch internationale Kooperationen sei es möglich, die hohe Qualität der Ausstellungen zu halten bzw. auch die entsprechenden Kataloge zu den einzelnen Projekten zu produzieren. Im vergangenen Jahr wurden von Seiten der Kunsthalle insgesamt zehn Einzelkataloge produziert.

Schwerpunkte 2007: Ferner Osten und "Liebe , Tod und Trauma"

Der ferne Osten, speziell China und Korea bilden im heurigen Jahr einen Schwerpunkt im Ausstellungsbereich. Konkret wird es zu einer Retrospektive des chinesischen Künstlers Chen Zhen kommen, die zugleich die erste große Schau über dessen Werk im deutschsprachigen Raum sein wird (25.5. bis 16.9.). Mit der Schau "Elastic Taboos" (23.2. bis 10.6.) wird sich die Kunsthalle mit der künstlerischen und gesellschaftlichen Situation Koreas in der Postmoderne auseinandersetzen.Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Thematik "Liebe, Tod und Trauma" dar. Hierzu ist die Ausstellung "True Romance" (12.10. bis 3.2.08) geplant, die sich u.. den Allegorien der Liebe von der Renaissance bis zu Gegenwart auseinander setzen wird. "Traum und Trauma" (29.6. bis 14.10.) wird sich mit jenem Nicht-Ort, den der Bruch zwischen Bewusstsein und Selbstvergessen darstellt, beschäftigen. "Viva la Muerte" (1.11. bis 18.2.08) setzt einen Schwerpunkt hinsichtlich des Todes in der lateinamerikanischen Gesellschaft, gespiegelt in der zeitgenössischen Kunst.

o Infos auch unter: http://www.kunsthallewien.at/

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