FP-Schock fordert sofortigen Baustopp für Grinzing

Historische Bauwerke vor der Zerstörung retten

Wien (OTS) - Ist Grinzings historische Bausubstanz einmal
zerstört, ist auch die Weinbau-Kulturlandschaft am Ende, warnt FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock und fordert von der SPÖ einen sofortigen Baustopp im weltbekannten Heurigenort.

Die neuesten Erkenntnisse über das Vorhandensein zahlreicher mittelalterlicher Bauten würden diese Maßnahme rechtfertigen. Die Aufarbeitung und Erforschung der historischen Kulturgüter muss rasch durchgeführt werden, damit sie vor der Zerstörung geschützt werden.

Das Bundesdenkmalamt hat alleine im Jahr 2006 neun Verfahren zur Unterschutzstellung eingeleitet. Insgesamt werden dann 19 Häuser in Grinzing unter Denkmalschutz stehen. Es gibt aber mindestens noch 50 weitere Objekte in Grinzing, die begutachtet und in der Folge unter Schutz gestellt werden müssten, erklärt Schock.

Eine Finanzierung des Kulturgüter-Katasters durch die Stadt Wien kann aus budgetären Gründen erst 2008 erfolgen. Voraussetzung ist zudem, dass die SPÖ der Finanzierung zustimmt. Bis dahin könnten jedoch zahlreiche unersetzbare Gebäude der Abrissbirne zum Opfer gefallen sein. Dieser kulturhistorischen Barbarei muss daher rasch ein Riegel vorgeschoben werden, fordert Schock. (Schluss)am

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