Mühlwerth: Neue Regierung läßt für die Familien nichts Gutes erwarten

Wien, 16.01.2007 (fpd) - Die jüngsten Aussagen einiger Minister müssen als regelrechte Drohung wahrgenommen werden. Die neue Familienministerin Kdolsky findet etwa, dass die Mutterschaft "verklärt" werde und befürchtet, dass ihre Partnerschaft mit Kindern vielleicht nicht so gut wäre. Normalerweise würde man so eine Aussage von der SPÖ erwarten. Noch schlimmer sei jedoch, daß ÖVP-Ministerin Kdolsky es auch nicht für nötig hält, Familien mehr zu unterstützen, so heute die Bundesobfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen, Bundesrätin Monika Mühlwerth.

Österreich liege EU-weit bei der Kinderzahl unter dem Durchschnitt. Man sollte also meinen, dass von einer bisher traditionell familienfreundlichen Partei wie der ÖVP alles dazu getan werde, um junge Paare zu motivieren, wieder Kinder zu bekommen und sie dabei bestmöglich zu unterstützen. In Österreich werden Kinder jedoch leider nur allzu oft als Last empfunden. Länder wie Frankreich oder die skandinavischen Staaten könnten dabei durchaus beispielgebend sein, doch mit den Aussagen der neuen Ministerin wird diese dringend notwendige Trendumkehr sicher nicht erfolgen.

Kdolsky ist zu empfehlen, zuerst zu denken und dann zu reden, schließlich mache sie als Ministerin Politik für alle Österreicher, unabhängig davon, wie ihre persönliche Lebensplanung aussieht, die sie selbstverständlich nach ihren Vorstellungen gestalten kann, wie jeder andere auch, so Mühlwerth abschließend. (Schluß) jen

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