Steibl: Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Lebensmodellen

Jede Familie selbst Entscheidung treffen, ob sie Kinder haben möchte oder nicht

Wien, 16. Jänner 2007 (ÖVP-PK) ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl zeigte sich entsetzt über die heutige Berichterstattung der "Kleinen Zeitung" über die neue Gesundheits- und Familienministerin Dr. Andrea Kdolsky. Steibl hat bereits über zwölf Jahre in der Familiepolitik gearbeitet und sich auch sehr intensiv an den Regierungsverhandlungen beteiligt. "In den letzten Jahren konnte vieles bewegt werden, so Steibl. "Ich finde es daher äußerst diskriminierend, wenn die ÖVP-Gemeinderätin Sissy Potzinger behauptet, dass alle verheiratet sein müssen. Die gesamte Gesellschaftspolitik hat sich verändert und wir müssen Rahmenbedingungen für diese Veränderungen schaffen. Es ist schließlich nicht die Politik schuld, dass wir keine Kinder haben", betonte Steibl. ****

Jede Familie solle sich selbst dafür entscheiden können, ob sie Kinder haben möchte oder nicht. Diese Entscheidung müsse die Politik akzeptieren, so Steibl weiter. "Es ist immer leichter zu reden, als zu handeln - wir müssen Taten statt Worte setzen." Und wenn Sissy Potzinger davon spreche, dass die neue Ministerin das System des Generationenvertrages nicht zu kennen scheine, dann müsse dem entgegengehalten werden, dass es keinen Generationenvertrag gebe. "Aber es muss eine Generationengerechtigkeit geben - eine Gerechtigkeit gegenüber jungen Familien und eine Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Lebensmodellen", schloss Steibl.

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