Schabl: 25 sind genug - neues NÖ Pflichtschulgesetz vor Beschlussfassung

Wichtige Weiterentwicklung im Interesse von SchülerInnen und PädagogInnen

St. Pölten, (SPI) - Heute Dienstag, den 16. Jänner, beschloss die NÖ Landesregierung auf Antrag von Landesrat Emil Schabl die Novelle zum NÖ Pflichtschulgesetz mit der Festsetzung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25, beginnend vom Schuljahr 2007/2008 für alle ersten Jahrgänge in den Pflichtschulen und Polytechnischen Schulen. Ebenso wird im Bereich der Sonderschulen die Klassenschülerhöchstzahl von 15 auf 12 gesenkt. Im Bereich der Integration ist ebenso eine wichtige Weiterentwicklung enthalten. In der Volksschule wird, in Klassen mit fünf Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die Klassenschülerhöchstzahl mit 22 anstelle von bisher 24 bestimmt. Im Bereich der Hauptschule können in Zukunft nur mehr 6 anstatt 7 Kinder mit notwendiger Integration und Förderung integriert werden, wobei ab dem 3. bzw. 4 integrierten Kind die Klassenschülerzahl höchstens 24 SchülerInnen betragen darf und jedes weitere Kind mit Integrationsbedarf die Klassenschülerhöchstzahl um 1 Kind verringert.****

"Welche Weichen Niederösterreich hier im Bereich der Bildung und des Schulwesens stellt, mag zwar ‚ziffernmäßig’ klein erscheinen, ist aber tatsächlich einer der größten Qualitätsschübe des Schul- und Bildungswesens in unserem Bundesland während der letzten Jahre", so Landesrat Emil Schabl in Vertretung der aus der Landesregierung ausgeschiedenen nunmehrigen Staatssekretärin Christa Kranzl. "Hier gab es auf Landesebene in den vergangenen Wochen engagierte Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP, die für die SchülerInnen, aber auch die PädagogInnen gleichermaßen eine wichtige Weiterentwicklung bedeuten. Die Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems wurden ja in den vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern verschlechtert. Darum bedarf es weiterer Verbesserungen und Anstrengungen. Nach der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen müssen der Abbau von Förderunterrichtsstunden und Freigegenständen zurückgenommen und ganztägige Betreuungsplätze an Schulen ausgeweitet werden", so LR Schabl.
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