ÖH: Stipendienerhöhung längst fällige Maßnahme.

Jegliche gemeinnützige Arbeit soll anrechenbar sein.

Wien (OTS) - Die geplante Stipendienerhöhung um 25 Millionen Euro bezeichnen Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer (ÖH-Vorsitzteam) als "längst fällige Maßnahme. Seit bald 10 Jahren wurden die Stipendien nicht einmal an die Inflation angepasst." Jetzt steht die Regierung vor der Frage, ob der BezieherInnenkreis zu gleichen Konditionen um 10.000 EmpfängerInnen erweitert werden soll oder die überfällige Inflationsangleichung erfolgt. "Beides geht sich mit der veranschlagten Summe nicht aus. Im Interesse der Studierenden werden wir in der Arbeitsgruppe auf eine ordentliche Lösung drängen", so Spielbauer und Blaha.

Nachdem sich die SPÖ bei den Regierungsverhandlungen mit der Abschaffung der Studiengebühren nicht durchsetzten konnte und Nachverhandlungen dezidiert abgeblockt werden, verlangen Blaha und Spielbauer noch vor Beginn der Arbeitsgruppe, "dass zumindest jegliche Form von gemeinnütziger Arbeit von den Studiengebühren befreit".

Gespannt ist das Vorsitzteam auch, ob der neue Wissenschaftsminister "mehr Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Finanzministerium beweisen wird als seine Vorgängerin Gehrer, welche immer mit leeren Händen vor die Studierenden trat."

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