Grüne Wirtschaft NÖ drängt Wirtschaftskammer zu nachhaltiger Energieversorgung

Schaffer: "Kammer muss endlich klares Bekenntnis zu erneuerbarer Energie abgeben"

St. Pölten (Grüne) - Ein klares Bekenntnis der Wirtschaftskammer zu einer nachhaltigen Energieversorgung und damit zu erneuerbaren Energieformen fordert die Grüne Wirtschaft Niederösterreichs. Die Landesversammlung der Grünen Wirtschaft hat diesen zentralen Schwerpunkt in seiner Arbeit beschlossen. "Die NÖ Wirtschaft braucht eine langfristige, diversifizierbare Energiestrategie", so der Landessprecher der Grünen Wirtschaft, Sepp Schaffer. Das Wirtschaftsparlament hat zwar erkannt, dass hier Taten gesetzt werden müssen und darum eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit diesem Thema beschäftigen soll. Schaffer: "Bisher ist diese Arbeitsgruppe nicht in Erscheinung getreten. Niederösterreich muss seine Energiepolitik wesentlich aktiver gestalten. Erneuerbare Energien und Umweltwärme sollen in Kombination mit thermischer Sanierung, bis zum Jahr 2020 rund 70 Prozent des notwendigen Wärme- und Kühlenergiebedarfs der Haushalte abdecken." Nach Ansicht der Grünen Wirtschaft sollte Niederösterreich dies bis 2025 zu 100 Prozent schaffen. Die Grünen erwarten, dass die Wirtschaftskammer mit gutem Beispiel voran geht und im eigenen Haus ausschließlich erneuerbare Energien einsetzt. "Die Notwendigkeit einer Energiewende ist unumgänglich. Darum sollte die Kammer im eigenen Haus damit beginnen", so Schaffer.

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