Neue Regierung - neue Belastungen - keine Zukunftsmodelle

Fischer: "Regierungsprogramm enthält zu viele wirtschaftsfeindliche Ansätze!"

Wien (OTS/RFW) - "Das neue Regierungsprogramm enthält ein Belastungspaket für Österreichs Wirtschaftstreibende, welches unsere Befürchtungen deutlich übertrifft", lässt der Landesobmann des RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger) Niederösterreich Komm.Rat Walter Fischer kein gutes Haar an dem vorliegenden Regierungsübereinkommen.

Ein zusätzlicher Kostenfaktor bei den Lohnnebenkosten ist die 0,15 Prozent-Erhöhung der Krankenkassengebühren: "Diese zusätzliche Belastung für Arbeitgeber und -nehmer wird die heimischen Unternehmer nicht gerade dazu motivieren neue Mitarbeiter aufzunehmen und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem wird dem nächsten Schritt, den Faktor Arbeit weiter zu entlasten, ein ordentlicher Dämpfer versetzt", so Fischer.

Weiters werden neben der Erhöhung der Mineralölsteuer sämtliche Gebühren, wie beispielsweise die Vignette, künftig jedes Jahr automatisch an die Inflation angepasst: "Das bedeutet eine weitere, überproportionale Belastung für die Autofahrer und damit für zehntausende Berufspendler, Handeslreisende, Vertreter, Markstandler usw. Insgesamt sind dies weitere 300 Millionen Euro Mehrbelastung die der beliebtesten Melkkuh der Nation neuerlich aufgehalst werden", kritisiert RFW-Landesobmann Fischer das Regierungsprogramm.

Auch die Transporteure kommen durch die angekündigten Maßnahmen im Regierungsprogramm zum neuerlichen Handkuss. Die Mehrbelastung durch die angekündigte Mauterhöhung und die Erhöhung der Mineralölsteuer pro LKW und Jahr wird voraussichtlich 6000 bis 7000 Euro ausmachen. Schlussendlich bekommt dies wieder der Konsument durch entsprechende Preisanhebungen zu spüren. "Es ist dringend an der Zeit die heimischen Unternehmer endlich in gebührendem Maße zu entlasten, und nicht alle neuen Mehrbbelastungen aus dem Regierungsprogramm auf ihrem Rücken auszutragen", so Komm.Rat Walter Fischer abschließend. (gg)

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