Schlimmer gehts immer! GRAS: Eröffnungsbilanz der rot-schwarzen Bildungspolitik fällt düster aus

Ein schlechter Tag beginnt mit einem unsanierten Bildungssystem. Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) rufen zu weiteren Protesten auf!

Wien (OTS) - "Die Eröffnungsbilanz der rot-schwarzen Bildungspolitik fällt düster aus", so das Urteil der Bundesprecherin der GRAS (Grüne und Alternative StudentInnen) Fanny Rasul über das neue Regierungsprogramm. "Die bildungspolitischen Grausamkeiten von schwarz-blau wie Studiengebühren, das undemokratische Universitätsgesetz 2002 sowie das ÖH Wahlrecht werden fortgesetzt, wirksame Verbesserungen stehen nicht im Programm", empört sich Rasul.

"Völliges Unverständnis" löst für Rasul das Verknüpfen von 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit mit Studiengebühren aus. "Mit dieser Aktion will man die Studiengebühren nur gesellschaftspolitisch reinwaschen und die Studierenden als faul und unsozial darstellen", so die GRAS-Sprecherin. "Anstatt auf einen Kurs der sozialen Umverteilung zu setzen, setzt die Regierung uns Studierende nun als Sozial-Feuerwehr ein!", entrüstet sich Rasul weiter. "Wir als GRAS wollen eine sozial gerechte Bildungspolitik, keine schwarz-blaue mit roten Tupfern", so Rasul.

In Reaktion auf das Interview des STANDARD mit Wissenschaftsminister (V) Johnannes Hahn und selbsternannten "Nicht-Wunderwuzzi" ist es für die GRAS klar, dass die angekündigten zusätzlichen 25 Millionen Euro für die Unis lächerlich und schlicht zu wenig sind.
Rasul: "Eine andere Bildungspolitik ist nötig, nur so kann gewährleistet werden, dass wir weiterhin in einem Land von selbst bestimmten und mündigen Menschen leben".

Ein Grund zur Freude ist für Rasul der immer breiter werdende Konsens in der Gesellschaft und unter Studierenden über die Notwendigkeit der Proteste gegen die rot-schwarze Bildungspolitik. Die GRAS ruft daher zu weiteren Protesten und Kundgebungen auf:

Mittwoch 17. Jänner 2007
Graz: Demonstration gegen Studiengebühren, Treffpunkt 14:00 vor dem Hauptgebäude der Karl Franzens Universität

Wien: Demonstration, Treffpunkt 14:00 vor dem Wissenschafts-Ministerium am Minoritenplatz, Abschluss 16:00 vorm Bundeskanzleramt (Ballhausplatz)

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