Mandak: Regierung hat umfassende Reform des Kinderbetreuungsgeldes verpasst

Grüne: Finanzielle Bestrafung bei 18-monatiger Inanspruchnahme des Kinderbetreuungsgeldes

Wien (OTS) - "Die vereinbarte Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes ist zwar eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes, aber leider wurde die Möglichkeit einer umfassenden Reform von SPÖ und ÖVP nicht wahrgenommen", kritisiert die Familiensprecherin der Grünen, Sabine Mandak und weiter: "Das von den Grünen geforderte einkommensabhängige Karenzgeld wäre der zukunftsweisende Weg gewesen."
Darüber hinaus würden diejenigen finanziell bestraft, die das Kindergeld anstatt wie bisher 36 Monate nur 18 Monate lang beziehen:
"Bei 18 Monaten macht das Kinderbetreuungsgeld in Summe 14.400 Euro aus, bei 36 Monaten 15.700. Das ist eine inakzeptable Schlechterstellung", so Mandak.

Die Zahl der Väter, die derzeit in Karenz gehen dümpelt bei 3,5 Prozent dahin. Internationale Erfahrungen zeigen, dass nur bei einem einkommensabhängigen Karenzgeld ein deutlich höherer Prozentsatz von Vätern in Karenz geht. "Väter in Karenz sind nicht nur gut für die Kinder, sie ermöglichen damit den Müttern einen früheren Wiedereinstieg in den Beruf und verändern das Gesellschaftsbild nachhaltig. Die neue Regierung hat diese Chance verpasst", so Mandak.

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