ÖBB: Immobiliengeschäfte nur mit maximalem wirtschaftlichen Vorteil für Konzern

ÖBB weisen Kritik zurück - Verantwortungsvoller Umgang mit Vermögen

Wien (OTS) - (Wien, 15. Jänner 2007) - Die ÖBB gehen mit ihrem Immobilien-Vermögen äußerst verantwortungsvoll um - und sind sich dieser Verantwortung auch bewusst. Das zeigen die Geschäftsentwicklungen u.a. bei der Poschacher Villa (Linz), der Nordbahnstraße 50 (Wien) und dem Wiener Nordbahnhof-Gelände. Die jüngst geäußerte Kritik ist unberechtigt und sachlich unbegründet.****

Die Nutzung und Verwertung von Immobilien ist heute ein Kerngeschäft der ÖBB. Dass es heute ein Kerngeschäft sein muss, ergibt sich aus der Sache:

Die ÖBB besitzen heute rund 26.000 Immobilien - viele davon sind nicht-betriebsnotwendig. Von den rund 200 Millionen m2 Liegenschaften, die die ÖBB in ganz Österreich besitzen, ist sogar rund ein Viertel nicht-betriebsnotwendig - also etwa 50 Millionen m2. Mindestens 10 Millionen m2 wurden als entwickelbare Fläche identifiziert. Erklärtes Ziel ist, mit diesem Vermögen verantwortungsvoll, professionell und zukunftsorientiert zu wirtschaften - und den langfristigen Schwerpunkt bei jenen Immobilien zu setzen, die unmittelbar mit der Bahn verbunden sind und auch weiterhin sein sollen. Keine ÖBB-Immobilie wird unter ihrem Wert verwertet; die ÖBB verhandeln hart und schließen ohne einen maximalen wirtschaftlichen Vorteil für den Konzern nicht ab.

Bei jedem Projekt werden Risken und Chancen im Detail geprüft und anschließend die Frage geklärt: was bleibt bei den ÖBB, was machen die ÖBB selbst, was können Dritte besser. Der geplante Verkauf der ÖBB-Immobilie Nordbahnstraße 50 (Wien) ist dafür ein gutes Beispiel. Viele Unternehmen haben längst aufgehört, ihre Büros selbst zu besitzen. Sie mieten sich ein und wechseln den Standort, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist. Es ist daher nur verständlich, wenn auch die ÖBB ihre historisch gewachsenen Bürostandorte auf Wirtschaftlichkeit hinterfragen und neue Wege gehen. Davon profitiert das Unternehmen - und auch die Steuerzahler.

Bei der Entwicklung des Nordbahnhof-Geländes - eines der Zukunftsgebiete der Bundeshauptstadt - werden die ÖBB die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wien fortsetzen. Es wird hier - so wie bisher - kleinteilige, marktverträgliche Verwertungen geben, die den ÖBB eine maximale Wertschöpfung bringen werden.

Bei der Poschacher Villa sind einzelne Entscheidungen noch offen. An der Liegenschaft haben die ÖBB kein betriebliches Interesse; sie soll daher verkauft werden - und zwar zum maximal erzielbaren wirtschaftlichen Vorteil für die ÖBB.

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Dr. Gary Pippan
Leiter Externe Kommunikation
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