Plass: Wirtschaftsbund überlegt Erhöhung der Kammerumlagen

Steht weiterer Schritt der rot-schwarzen Belastungspolitik kurz bevor?

Wien (OTS) - "Wirtschaftsbund-Präsident Leitl soll möglichst rasch klar stellen, dass eine Erhöhung der Kammerumlagen nicht in Frage kommt", appelliert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft. "Gerade die mehr als 150.000 Ein-Personen-UnternehmerInnen hätten keinerlei Verständnis, wenn sie zusätzlich zu den bevorstehenden Belastungen durch die neue Bundesregierung - Krankenversicherungsbeiträge etc. - jetzt auch noch von der eigenen Kammer zur Kasse gebeten werden."
Derzeit lässt der Österreichische Wirtschaftsbund in einer Umfrage durch das Institut Fessel-GfK erheben, ob die Mitglieder der Wirtschaftskammer eine Erhöhung der Kammerumlagen akzeptieren würden. Gedacht ist offenbar an einen Zusatzbeitrag für jene Mitglieder, die nur grundumlagenpflichtig sind. Während Arbeitgeberbetriebe und Betriebe mit mehr als 150.000 Euro Umsatz Kammerumlage 1 und Kammerumlage 2 bezahlen, mit denen die gesamte Kammerorganisation finanziert wird, zahlen Ein-Personen-Unternehmen nur die Grundumlage zur Finanzierung ihrer eigenen Fachgruppe.
"Dieses System ist gerecht, da Ein-Personen-Unternehmen viele Serviceangebote der Kammer wie z.B. Arbeitsrecht oder Außenwirtschaftsorganisation gar nicht in Anspruch nehmen", meint Plass. "Die gute Konjunktur spült derzeit ohnehin jede Menge Geld in die Kassen der Wirtschaftskammer. Umlagenerhöhungen sind derzeit weder notwendig noch begründbar und würden die Einsparungserfolge der letzten Jahre gefährden."

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