Jenewein: Kalina offenbar noch nicht richtig eingearbeitet!

Straches gegenteiliger Kurs zu den unsozialen Maßnahmen der alten Koalition sind eindeutig und klar dokumentiert!

Wien, 14-01-2007 (fpd) - Der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer, Josef Kalina, ist offenbar in seiner neuen Tätigkeit noch nicht richtig eingearbeitet. Anders sei jedenfalls nicht zu verstehen, warum er, Kalina, versuche, Strache die Verantwortung für den Schüssel-Haider Kurs zu übertragen, die dieser mit Sicherheit nicht habe, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe auf BPO HC Starche.

Kalina sei daran erinnert, daß Strache erst im Juli 2004 in eine bundespolitische Funktion - nämlich zum Bundesobmann-Stellvertreter -gewählt wurde. Wie Kalina auf die Idee kommen kann, daß Strache "persönlich alle unsozialen Entscheidungen der bis zu diesem Zeitpunkt (Anm. 2005) schwarz-blauen Regierung mitgetragen hat" sei nicht nur schleierhaft, es zeige sich, daß Kalina offenbar die Arbeit als Mann im Hintergrund weit besser und professioneller zu Gesicht gestanden sei, als nunmehr seine neue Rolle, so Jenewein.

Wenn Kalina in den vergangenen Jahren nur ein bißchen Zeit verblieben ist sich abseits des BAWAG-Krisenmanagements auch auf die Politik des Landes zu konzentrieren, so wäre ihm mit Sicherheit nicht entgangen, daß es vor allem die politische Linie Straches war, die Haider und seine knieweichen Vasallen zur Flucht aus der FPÖ veranlaßt haben. Für die Zukunft wäre es jedenfalls wünschenswert, weniger mit Legenden und mehr mit Fakten zu arbeiten, so Jenewein abschließend in Richtung Kalina. (schluß) jen

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