• 14.01.2007, 11:19:19
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ARBÖ begrüßt das Aus für "Lufthunderter"

In Tirol kann der Verkehrsminister Tempo 100 schon ab 1. Februar kippen

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die von Infrastrukturminister Werner
Faymann angekündigte Abschaffung der starren "Lufthunderter" auf
Autobahnen, ausdrücklich auch im Namen jener 155.000 Autofahrer, die
beim ARBÖ mit ihren Unterschriften dagegen protestiert haben. "Die
berechtigte Kritik wird endlich gehört. Wenn alle Lufthunderter
zusammen nur eine minimale Verbesserung im Promille-Bereich bringen
können, ist es vernünftiger, diese Schikane wieder abzuschaffen",
meint ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil.

Auch ohne Verfassungsänderung kann der neue Infrastrukturminister
in Tirol beweisen, wie ernst ihm dabei ist. Denn schon auf Basis der
geltenden Gesetzeslage kann der Verkehrsminister alle Lufthunderter
auf Autobahnen kippen, die länger als drei Monate dauern. Auf der
Inntalautobahn A12 von Kufstein bis Zirl wird der seit 1. November
2006 geltende Lufthunderter am 1. Februar 2007 drei Monate alt. Die
Tiroler Landesregierung hält am starren Tempolimit bis April 2007
fest, obwohl es seit 5. Jänner 2007 nach Auskunft der ASFINAG genau
auf dieser Strecke möglich wäre, flexibel auf die Umwelt zu reagieren
und mit Hilfe der mit viel Geld neu installierten
Verkehrsbeinflussungsanlage jedesmal auf Tempo 100 zu schalten, wenn
sich die Feinstaubsituation zuspitzt. Der ARBÖ-Tirol hat bereits im
Dezember in einem offenen Brief ans Land Tirol gefragt, aus welchem
Grund Tirol diese Möglichkeit zu flexiblen Tempolimits nicht
ausnützt.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
mailto:presse@arboe.at
http://www.arboe.at

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