Martinz: Lösungen für Mieter liegen am Tisch

Mietensenkung rasch möglich. LR Martinz zeigt rasche Hilfe für tausende Mieter auf. BZÖ gefordert, Taten zu setzen

Klagenfurt (OTS) - "Schluss mit dem Geschwafel um die
Mietensenkung. Die Möglichkeiten liegen am Tisch, den tausenden Mietern in Kärnten rasch zu helfen. Es liegt am BZÖ, die Taten zu setzen", sagt heute LR Josef Martinz. Bisher habe das BZÖ die Mietensenkung nur als Wahlzuckerl versprochen, passiert sei nichts. Bekanntlich sind die Mieten der Genossenschaftswohnungen über Neujahr dramatisch gestiegen. "Ein Schock für die Mieter", so Martinz.

Grund für die Mietexplosion sind die steigenden Rückzahlungen für die aufgenommenen Wohnbaudarlehen der Wohnungen, die 1987 errichtet wurden. Daher lege er, Martinz, ein Lösungspaket auf den Tisch, durch das eine Senkung der Mieten von bis zu 100 Euro pro Monat ermögliche.

1. Die Wohnbaugesellschaften sollen ihre Rücklagen entsprechend auflösen, um die Mieterhöhung rückgängig zu machen. Bei den landeseigenen Wohnbau-genossenschaften könne der Landeshauptmann als Eigentümer die Auflösung sofort veranlassen und mit gutem Beispiel voran gehen. 2. Eine Verlängerung der Darlehenslaufzeit durch die Banken würde laut Martinz Mietsenkungen von bis zu 100 Euro pro Monat bringen. Wohnungsreferent Scheuch könne sofort mit den Banken verhandeln, die die Eigentümer der Wohnbaukredite sind. 3. Wo eine Streckung durch die Banken nicht erfolge, könne das Land mit einer Zwischenfinanzierung einspringen.

"Das ist ein Mietensenkungsprogramm, das sofort umgesetzt werden kann. Das BZÖ braucht nicht bis ins Frühjahr zu warten. Das Problem ist bekannt, jetzt braucht es rasche Lösungen", hält Martinz fest. Er werde in der Regierungssitzung am Dienstag seine Vorschläge in einer Resolution einbringen.

Einmal mehr zeige sich, dass die Verscherbeleungs-Politik der vergangnen Jahre von BZÖ und SPÖ letztlich den Bürgern auf den Kopf falle. "Belastungen, höhere Abgaben und mehr Kosten für die Bürger -das hat das Verscherbeln von Heimateigentum gebracht", zieht Martinz Bilanz.

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