Stellungnahme zu im FORMAT vom 12.1.2007 geäußerten Vorwürfen von Clemens Corti

Leder & Schuh Gruppe setzt Erfolgskurs fort: Umsatzwachstum und Ergebnisverbesserung 2006 Eigentümerfamilien rücken näher zusammen

Graz (OTS) - Der größte österreichische Schuh-Einzelhändler, die Leder & Schuh Gruppe - mit ihren Vertriebslinien Corti, Dominici, Humanic, Jello und Shoe 4 You - freut sich über einen mehr als erfreulichen Verlauf des Geschäftsjahres 2006. Mit einem fast 10%igen Umsatzwachstum konnte die magische Umsatzgrenze von Euro 400 Mio. überschritten und die Ergebnissituation weiter verbessert werden.*

* Wie üblich wird das Unternehmen nach der Hauptversammlung im April 2007 detailliert über das Geschäftsjahr 2006 berichten.

Verwundert zeigt man sich bei der Leder & Schuh Holding AG vor diesem Hintergrund über die mittels Klage eingebrachten Vorwürfe des Aktionärs Clemens Corti.
"Die von Corti vorgebrachten Argumente gehen ins Leere. Entgegen seiner Darstellung hat die Ausschüttung der Sonderdividende im Jahr 2006, die mit 100% Zustimmung der stimmberechtigten Stammaktionäre erfolgte, dem Unternehmen keine negativen Folgen gebracht", erklärt der Leder & Schuh-Vorstandsvorsitzende Dr. Gottfried Maresch.

Gesundes österreichisches Unternehmen - mit starker Position in Europa

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt - auch nach der Ausschüttung einer Sonderdividende, die im Wesentlichen aus überschüssiger Liquidität aus Immobilienveräußerungen erfolgte - bei wieder 50 Prozent - und nicht wie durch Corti fälschlicherweise kolportiert wird bei 39 Prozent. Die bestehende Kapitalausstattung ist also ein mehr als solides Fundament für die weitere positive Unternehmensentwicklung. Insgesamt steht das Unternehmen auf einer äußerst gesunden Basis, mit einer starken Position sowohl in Österreich als auch in weiteren sechs europäischen Ländern.

Überprüfung durch Experten zeigt: Vorwürfe haltlos

Auch den von Corti - offenbar in Unkenntnis der Sachlage -erhobenen Vorwurf eines enormen Steuerrisikos bei der Umgründung der Leder & Schuh Holding AG, kann Maresch nicht nachvollziehen. "Das ist eine bloße Vermutung von Corti. Der Umgründung ging eine eingehende Prüfung durch namhafte Experten voraus, die einhellig weder dem Grunde noch der Höhe nach die behaupteten Steuerrisiken sehen. Eine nochmalige Überprüfung nach dem erhobenen Vorwurf kam zu demselben Ergebnis", so Maresch weiter. "Die Kanzlei Corti & Partner hat an der Umgründung ja selbst mitgewirkt und dabei einen Großteil von Aktionären vertreten. Hätte es ein Risiko gegeben, müsste der umgekehrte Vorwurf lauten dass die vertretenen Aktionäre dem Risiko in voller Kenntnis ausgesetzt worden wären."

Im Übrigen hat die Klage von Clemens Corti auch das Ende des Mandatsverhältnisses als Steuerberater bedeutet. Die Standesregeln der Beratungsberufe sehen eigentlich die Pflicht zur Mandatsbeendigung vor Klagserhebung vor.

Der mittels Klagsschrift von Corti eingebrachten Anfechtung des Jahresabschlusses 2005 wird nach Einschätzung von Maresch kein Erfolg beschieden sein: "Alle Jahresabschlüsse sind per 31.12.2005 mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Auditor Treuhand GmbH versehen. Von Expertenseite kann nicht nachvollzogen werden, warum diese angefochten werden", so Maresch.

Mayer-Rieckh: Eigentümerfamilien verstehen sich gut

Entgegen allen Versuchen, einen Familienzwist unter den Eigentümerfamilien der Leder & Schuh Holding AG herbeizureden, bestätigt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Mayer-Rieckh:
"Gerade die immer wieder auftauchenden Angriffe haben bewirkt, dass die Eigentümerfamilien mit Ausnahme der Familie Corti, die mit stimmrechtslosen Vorzugsaktien über einen Anteil von 11% verfügt, noch enger zusammenstehen und das erfolgreiche Unternehmen weiterhin im Eigentum der Gründerfamilien halten. Von einem Familienkrieg zwischen den Familien Mayer-Heinisch und Mayer-Rieckh kann also keine Rede sein. Der von der Familie Mayer-Heinisch gewünschte Anteilsverkauf an die Familie Mayer-Rieckh ist im besten familiären Einvernehmen durchgeführt worden. Über den Kaufpreis wurde striktes Stillschweigen vereinbart, das selbstverständlich gewahrt wird." Dass sich Corti zum Kaufpreis, den er gar nicht wissen kann, äußert, finden beide Vertragsteile als entbehrlich, überflüssig und unpassend.

Ausblick 2007: Organisches Wachstum und stabile Ergebnissituation

Mit einem organischen Wachstum in den bestehenden Märkten in Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn wird das Unternehmen seinen Erfolgskurs fortsetzen.

weitere Informationen im Internet: www.leder-schuh-ag.com

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Mag. Johannes Mak, Agentur Ecker & Partner
Tel: 01-599 32-36; E-Mail: j.mak@eup.at

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