Stadlbauer: Doris Bures ist eine starke Stimme für die Frauen

Wien (SK) - Dass es wieder ein eigenes Frauenministerium gebe, sei der SPÖ zu verdanken, stellte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer in Reaktion auf die Kritik der Grünen Frauensprecherin Brigid Weinzinger fest. Damit haben Frauen endlich wieder eine starke Stimme in der Regierung, sowie ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen. "Die Grünen sind eingeladen", so Stadlbauer, "an der dringend notwendigen Verbesserung der Lebenssituation der Frauen mitzuarbeiten und nicht die große Chance auf einen Neubeginn von Anfang an zu negieren".

Von dem vereinbarten Mindestlohn von 1.000 Euro würden zahlreiche Frauen profitieren, speziell im Dienstleistungsbereich wie z.B. bei Dentistinnen, im Reinigungsgewerbe oder auch bei Angestellten bei NotarInnen sowie bei Rechtsanwaltskanzleien. Für all diese Frauen bedeutet die neue Regelung einen wichtigen Zugewinn, der nicht klein geredet werden sollte, erklärte Stadlbauer. Dass die Sozialpartner Kollektivverträge verhandeln sei ein bewährtes System in Österreich. Ein Generalkollektivvertrag mit einem Mindestlohn von 1.000 Euro sei ein wichtiger Meilenstein.

Verwundert zeigt sich auch Stadlbauer, dass Weinzinger einfach die im Regierungsprogramm vereinbarten Maßnahmen im Gewaltschutzbereich vom Tisch zu wischen versuche wie die höhere finanzielle Ausstattung der Interventionsstellen gegen Gewalt, die weitere Sensibiliserung von Polizei und Justiz, die Einführung von Notwohnungen für Betroffen von Zwangsheirat. "Wir sollten gemeinsam die Chance nützen, die Situation der Frauen in allen Bereichen zu verbessern", meinte Stadlbauer. Mit Doris Bures haben die Frauen in Österreich endlich wieder eine starke und engagierte Anwältin für die Belange der Frauen, so Stadlbauer abschließend. (Schluss) js/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004