Neue Regierung ohne große Zukunftsmodelle - dafür mit neuen Belastungen!

Krenn: "Wirtschaftsfeindliche Ansätze im Regierungsprogramm kontraproduktiv!"

Wien (OTS/RFW) - "Das neue Regierungsprogramm enthält ein Belastungspaket für den heimischen Wirtschaftsstandort, die unsere Befürchtungen deutlich übertreffen", lässt WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW), Matthias Krenn kein gutes Haar an dem vorliegenden Regierungsübereinkommen.

Die 0,15 Prozent-Erhöhung der Krankenkassengebühren ist eine Belastung für Arbeitgeber und -nehmer, und ist ein zusätzlicher Kostenfaktor bei den Lohnnebenkosten: "Dies wird die heimischen Unternehmer nicht gerade dazu motivieren neue Mitarbeiter aufzunehmen und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem wird dem nächste Schritt, den Faktor Arbeit weiter zu entlasten, ein ordentlicher Dämpfer versetzt und alle Schritte der Kostenminimierung gleich einmal hinten angestellt", so Krenn.

Auch die Autofahrer, und damit zehntausende Berufspendler, Handeslreisende, Vertreter, Markstandler usw., werden von der neuen Regierung überproportional belastet. Neben der Erhöhung der Mineralölsteuer werden sämtliche Gebühren, wie beispielsweise die Vignette, künftig jedes Jahr automatisch an die Inflation angepasst:
"Insgesamt sind dies weitere 300 Millionen Euro Mehrbelastung die der beliebtesten Melkkuh der Nation neuerlich aufgehalst werden, so der WKÖ-Vizepräsident.

Der Mehrbelastung noch nicht genug, kommen auch die Transporteure durch die angekündigten Maßnahmen im Regierungsprogramm zum neuerlichen Handkuss: "6000 bis 7000 Euro werde die Mehrbelastung durch die Mauterhöhung und die Erhöhung der Mineralölsteuer pro LKW und Jahr voraussichtlich ausmachen. Dies bekommt schlussendlich wieder der Konsument, durch entsprechende Preisanhebungen zu spüren. Wenn schon eine große Koalition ohne die oft strapazierten großen Zukunftsmodelle - dann zumindest auch keine reduzierte Politik der wirtschaftlichen Nadelstiche in Form von neuen Mehrbelastungen", so Krenn abschließend.(gg)

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