ÖVP Floridsdorf: Ja zur Verkehrsberuhigung

Ausdehnung auf 22. Bezirk nicht zielführend

Wien (VP-Klub) - "Die Verkehrsberuhigung der Arbeiterstrandbadstraße in Floridsdorf ist eine langjährige Forderung der ÖVP. Schön, dass nun auch die FPÖ-Vertreter im Wiener Gemeinderat die Problematik einsehen - die Bezirksfraktion der FPÖ war bislang immer anderer Ansicht. Doch wie so oft, beschäftigt sie sich nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten. Denn die Verkehrsberuhigung auch auf den Bereich der Donaustadt auszudehnen - wie im Antrag der FPÖ gefordert - in ein Gebiet, das wenig besiedelt ist und eine notwendige Zufahrt zur A-22 darstellt, ist nicht zielführend", begründet Andrea Mayrhofer, Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, die Ablehnung des FPÖ-Antrages im Planungsausschuss durch die ÖVP Fraktion.

Auch Robert Parzer, VP-Gemeinderat des 22. Bezirks, bekräftigt die Notwendigkeit von Maßnahmen im Bereich der Arbeiterstrandbadstraße im 21. Bezirk, in seinem Heimatbezirk wäre dies aber grober Unfug.

Die ÖVP setzt sich in Floridsdorf seit Jahren vehement für verkehrsberuhigende Maßnahmen ein, unter anderem auch für die Arbeiterstrandbadstraße, die in immer stärkerem Ausmaß von "Mautflüchtlingen" frequentiert wird. "Bürgerinformationen, Besprechungen und Diskussionen werden von der SPÖ hinterrücks - ohne die Opposition mit einzubeziehen - geführt und die Bürgerinnen und Bürger werden mit falschen Versprechungen an der Nase herumgeführt", beklagt Mayrhofer die Vorgehensweise der Bezirks SP, die sich zwar dem gemeinsamen Antrag von ÖVP und Grünen auf Tonnagebeschränkung für LKW über 3,5t in Floridsdorf angeschlossen hat, nun aber von dieser Maßnahme alles andere als überzeugt zu sein scheint. Auch die FPÖ spielt nicht mit offenen Karten: "Intern kritisiert sie die Forderung nach einer Tonnagebeschränkung, stimmt aber dann doch aus Populismus dem Antrag zu. Die Anrainerinnen und Anrainer werden sich selbst davon ein Bild machen können, wer hier als ’windige Truppe’ agiert", weist Mayrhofer die FP Angriffe zurück.

Im nächsten Gemeinderat wird die ÖVP Wien daher einen Antrag zur Verkehrsberuhigung im Teil des 21. Bezirkes einbringen. "Jetzt muss endlich etwas passieren und den Anliegen der Anrainerinnen und Anrainer der Arbeiterstrandbadstraße in Floridsdorf nachgekommen werden", fordert Mayrhofer abschließend.

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